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res:
  bibo_abstract:
  - Ansätze von Peer-Unterstützung sind häufig von einem Zusammenwirken zwischen Peer-Unterstützer*innen
    und Fachkräften ohne eigene Betroffenheit gekennzeichnet, wodurch unterschiedliche
    Formen von Wissensbeständen und Perspektiven aufeinandertreffen und im praktischen
    Unterstützungshandeln ausgehandelt werden müssen. Der vorliegende Beitrag nimmt
    dieses Phänomen aus einer qualitativ-empirischen Perspektive anhand eines konkreten
    Ansatzes in den Blick und rekonstruiert auf Basis von Einzelinterviews und Gruppendiskussionen
    mit Peer-Unterstützer*innen das Verhältnis zu Fachkräften der Sozialen Arbeit.
    Im Zuge des iterativ-zirkulären Forschungsprozesses konnte ein ambivalentes Verhältnis
    einer Minimierung von Grenzen zwischen den beiden Akteur*innengruppen auf der
    einen Seite und unterschiedlichen Formen der Grenzziehung auf der anderen Seite
    identifiziert werden. Einem Verständnis als gemeinsame Unterstützer*innengruppe
    stehen Praktiken der Profilierung der jeweiligen Gruppe gegenüber – beispielsweise
    im Sinne einer unterschiedlichen Anerkennung von Wissensbeständen, einer Legitimierung
    der eigenen Funktion innerhalb der Organisation oder durch wahrgenommene Konkurrenzverhältnisse
    zwischen Peer-Unterstützer*innen und Fachkräften. Aus theoretischer Perspektive
    von Multiprofessionalität und dem Verhältnis von Ehrenamt und Sozialer Arbeit
    kann das aufgefundene Spektrum als Ausdruck eines Spannungsfeldes zwischen der
    Herstellung von Differenz und Profilierung der eigenen, spezifischen Wissensbasis
    („boundary work“) auf der einen Seite und dem Bestreben nach Zugehörigkeit und
    einem gemeinsamen Teamverständnis zwischen den beiden Akteur*innengruppen auf
    der anderen Seite betrachtet werden. Dabei zeigen sich Machtdynamiken, die durch
    die Spezifik von Peer-Unterstützung und einer ehrenamtlichen Ausgestaltung verstärkt
    werden.@ger
  - Peer support approaches often involve collaboration between individuals offering
    peer support and professionals who are not personally affected, whereby various
    perspectives and levels of knowledge are encountered and must be resolved to provide
    practical support. In this article, this interplay is examined using a qualitative–empirical
    perspective based on a concrete approach and reconstructs their relationship with
    social work professionals based on individual interviews and group discussions
    with peer supporters. From the iterative research process, an ambivalent relationship
    was identified between the two groups regarding the drawing of boundaries. A relationship
    as a shared support group is contrasted by the practices that highlight their
    different roles, e.g., differences in types of knowledge, the legitimization of
    one’s own role within the organization, and how competition between peer supporters
    and professionals is perceived. From the theoretical perspective of multiprofessionalism
    and the relationship between volunteer work and social work, this can be understood,
    on the one hand, as an expression of the complex interplay between their differences
    and their own knowledge base (boundary work), and, on the other hand, the striving
    for belonging and a shared understanding of teamwork between the two groups. This
    reveals power dynamics that are intensified through the specific nature of peer
    support and its voluntary character.@eng
  bibo_authorlist:
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Klara
      foaf_name: Lammers, Klara
      foaf_surname: Lammers
      foaf_workInfoHomepage: http://www.librecat.org/personId=218459
    orcid: 0000-0001-7576-4812
    orcid_put_code_url: https://api.orcid.org/v2.0/0000-0001-7576-4812/work/219071683
  bibo_doi: 10.1007/s12592-026-00587-6
  dct_date: 2026^xs_gYear
  dct_isPartOf:
  - http://id.crossref.org/issn/1867-0180
  - http://id.crossref.org/issn/1867-0199
  dct_language: ger
  dct_publisher: Springer Science and Business Media LLC@
  dct_title: „In dem Augenblick ist es ein Zwei-Mann-Team, was diese eine Person betreut“@
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