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        <dc:title>Vergleich von Emissionsmessverfahren oberhalb 1 GHz mit Analyse des Messaufwands und Alternativen</dc:title>
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        <bibo:abstract>Mit steigenden Frequenzen nimmt der Einfluss des eingesetzten Messverfahrens in etablierten Testumgebungen bei feldgeführten Emissionsmessungen signifikant zu. Dieser Beitrag untersucht den Einfluss unterschiedlicher Abtaststrategien zur Erfassung der maximalen elektrischen Feldstärke eines im relevanten Frequenzbereich elektrisch großen, künstlichen Prüflings (EUT) in der Testumgebung „Vollabsorberkammer“ (fully anechoic room - FAR) [1]. Dazu
erfolgen Messungen: (a) in der Ebene des EUTs (Messpunkte auf einem Kreis), (b) mit zusätzlicher Höhenvariation der Antenne (Messpunkte auf einer Zylinderoberfläche) und (c) Drehen des Prüflings um seine Raumachsen (Messpunkte auf drei orthogonalen Kreisen). Ergänzend erfolgt eine Abschätzung des erforderlichen Messaufwands zur  elektromagnetischen Charakterisierung unbeabsichtigter Strahler in Abhängigkeit von der elektrischen Größe des
Prüflings. Ziel ist es dabei, die maximal abgestrahlte elektrische Feldstärke zu erfassen – wie in den aktuellen Normen gefordert. Die gewonnenen Erkenntnisse sind sowohl für die Abschätzung der Messunsicherheit als auch für die Analyse potenzieller Abweichungen zwischen Ergebnissen aus etablierten und alternativen Testumgebungen von zentraler Bedeutung. Es werden typische Unsicherheiten und systematische Begrenzungen klassischer Messverfahren
aufgezeigt und motiviert, wie alternative Messumgebungen (Modenverwirbelungskammern, TEM-
Zellen) zur Effizienzsteigerung sowie zur erweiterten Bewertung des Emissionsverhaltens beitragen können. Die vorgestellten Ansätze sollen Impulse für eine theorie- und praxisorientierte Weiterentwicklung bestehender Normen sowie eine kritische Reflexion der bisher verwendeten Messgröße der maximalen elektrischen Feldstärke gegenüber der gesamt abgestrahlten Leistung (Total Radiated Power - TRP) oberhalb von 1 GHz liefern.</bibo:abstract>
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