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        <dc:title>Erfassung des subjektiven Erlebens von aufgaben- und personenbezogenen Grenzüberschreitungen als Facette von Machtmissbrauch in der Wissenschaft</dc:title>
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        <bibo:abstract>                  Zusammenfassung: Organisationen im Wissenschaftssystem sind zunehmend im Hinblick auf das Thema Machtmissbrauch sensibilisiert. Machtmissbrauch hat negative und dysfunktionale Konsequenzen auf individueller und organisationaler Ebene für wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende sowie auf gesellschaftlicher Ebene der Wissensproduktion und des Erkenntnisgewinns. Wir stellen die Entwicklung und erste Überprüfung eines Befragungsinstruments vor, das den Anspruch erhebt, aufgaben- und personenbezogene Grenzüberschreitungen als Facette von Machtmissbrauch zu erfassen. Auf der Basis einer Befragung, an der 322 Personen teilnahmen, zeigte sich, dass Grenzüberschreitungen positiv mit Stresserleben zusammenhängen sowie mit der Intention, die akademische Organisation zu verlassen. Beide Zusammenhänge werden durch affektive Reaktionen auf den erlebten Machtmissbrauch mediiert. Das entwickelte Instrument kann in der weiteren Forschung zu Machtmissbrauch eingesetzt werden sowie als Befragungsinstrument im Kontext von Organisationsentwicklungsmaßnahmen oder Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastung.
                </bibo:abstract>
        <dc:publisher>Hogrefe Publishing Group</dc:publisher>
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