Weiterentwicklung der Alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und Förderung in NRW - Konzeptionelle Validierung, diagnostische Weiterentwicklung und digitale Qualitätsunterstützung (WAS-NRW-II)

Sprachbildung, Sprachförderung, Kita, NRW 

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Hochschule Bielefeld    
Fachbereich Sozialwesen
Interaktion 1
33619 Bielefeld

Projektlaufzeit 

15.1.2026 – 31.12.2026  

Projektförderung

Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung

Kindertageseinrichtungen stehen vor der Herausforderung, sprachliche Bildung unter Bedingungen wachsender Heterogenität, veränderter Lebenswelten und dynamischer wissenschaftlicher Entwicklungen nachhaltig und qualitätsgesichert zu gestalten. Das Projekt WAS-NRW-II greift diese Anforderungen auf und verfolgt das Ziel, das landesweite Konzept zur alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung in Nordrhein-Westfalen fachlich weiterzuentwickeln und zu finalisieren. Ausgangspunkt ist das Grundlagenpapier aus dem Jahr 2014, das vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen, neuer empirischer Befunde und gewachsener Praxiserfahrungen – insbesondere im Bereich der frühen Literacyförderung – systematisch aktualisiert und neu ausgerichtet wird.

Im Zentrum des Projekts steht die Stärkung einer gezielten, alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung, die auf einer prozessbegleitenden Erfassung kindlicher Sprachentwicklungsverläufe basiert und durch strukturierte, praxisnahe Handlungsansätze unterstützt wird. Besondere Aufmerksamkeit gilt der frühen Literacyförderung sowie der Förderung qualitativ hochwertiger Fachkraft-Kind-Interaktionen unter Berücksichtigung heterogener Entwicklungsbedingungen. Damit wird zugleich die Anschlussfähigkeit im Sinne einer durchgängigen Sprachbildung vom Elementar- in den Primarbereich gestärkt.

WAS-NRW-II ist eng mit dem Partnerprojekt WAS-WirQT der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Timm Albers verzahnt, das insbesondere Wirkfaktoren, Qualifizierungsformate und Transferprozesse in den Blick nimmt und so die wissenschaftliche Fundierung und landesweite Implementierung unterstützt.

Durch die gezielte Nutzung von Synergien mit parallelen Landesprozessen, etwa der Weiterentwicklung der Bildungsgrundsätze, leistet WAS-NRW-II einen zentralen Beitrag zu einer evidenzbasierten, vielfaltssensiblen und landesweit anschlussfähigen Qualitätsentwicklung der frühen sprachlichen Bildung und Förderung im Elementarbereich.