Zwei Studierende arbeiten im Skills Lab
Studierende sitzen in der Bibliothek und arbeiten
Zwei Pflegebetten und Pflegepersonal sind in einer betreuenden Situation im Skills Lab der FH Bielefeld zu sehen.
Studierende stehen zusammen während eines Seminars

Fachbereich Gesundheit

Der Fachbereich Gesundheit, mit derzeit rund 570 Studierenden, zeichnet sich durch hohes Engagement in Studium und Lehre aus. Vor allem Studienangebote zur Lehrer:innenbildung für Gesundheitsberufe sowie der akademisierten Pflege- und Hebammenausbildung prägen das Lehrangebot. Die Studierenden profitieren von vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der Bildungs- und Versorgungsforschung, die im angegliederten Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) bearbeitet werden, wodurch eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre gegeben ist. Darüber hinaus ist die Arbeit im Fachbereich durch eine weitreichende Netzwerkarbeit, auch international, mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis geprägt.

Meldungen

Foto von Eva Cruel und Karina Ilskens
27.08.2026

HSBI-Forschende erarbeiten Aktionsleitfaden für nachhaltige Pflege angesichts endlicher Ressourcen und klimabedingter Herausforderungen im Gesundheitswesen

Ob hitzebedingte Belastungen, neue Infektionskrankheiten oder infrastrukturelle Probleme durch Wetterextreme – das Gesundheitswesen ist den Folgen des Klimawandels ausgesetzt. Gleichzeitig trägt es selbst zu dessen Ursachen bei. Um Pflege in Praxis und Lehre nachhaltiger zu gestalten, haben Forschende am Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) der Hochschule Bielefeld im Projekt „Green Guide for Nursing“ einen umfassenden Aktionsleitfaden für nachhaltiges Handeln in der Pflege entwickelt. Zusätzlich wurden digitale Educational Escape Rooms konzipiert, die Klimakompetenz spielerisch vermitteln. Alle Materialien stehen online zur freien Verfügung.

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Foto: Ein Babybody liegt auf Magazinen über Frühchen
18.08.2026

Forschungslücke: Hebammenwissenschaftlerin der HSBI schreibt Doktorarbeit über Mütter von extrem Frühgeborenen

Mütter von extrem frühgeborenen Kindern sind erheblichen Belastungen ausgesetzt. Das weiß die Wissenschaft – und es liegt auf der Hand. Aber oft fokussiert sich alles auf das Überleben des „Frühchens“ und die mit der Frühgeburtlichkeit verbundenen medizinischen Komplikationen. Bisher fehlt eine genaue Untersuchung darüber, wie Mütter in dieser speziellen Situation am besten unterstützt werden können. Maike Lammert, erfahrene Hebamme und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Gesundheit der Hochschule Bielefeld, möchte mit ihrer Promotion helfen, diese Forschungslücke zu schließen. Titel ihrer Doktorarbeit: „Das Potenzial einer umfassenden Hebammenbetreuung für Mütter frühgeborener Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm“.

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Computer von innen
28.07.2026

Vier Jahre SAIL: KI besser verstehen, weiterentwickeln und verantwortungsvoll einsetzen – ein Resümee aus HSBI-Sicht

Nach dem erfolgreichen Abschluss des KI-Projekts SAIL blicken HSBI-Akteure auf zahlreiche neue Erkenntnisse zurück – insbesondere auf den Gebieten Mechatronik, Elektrotechnik, Informatik, Healthcare und Wirtschaftspsychologie konnten sich junge Wissenschaftler:innen profilieren. Profitiert haben sie dabei insbesondere von der engen Zusammenarbeit mit den drei anderen beteiligten Hochschulen aus OWL, die ihre jeweiligen Expertisen einbrachten.

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Eie Frau mit VR Brille steht vor einer Projektionsfläche auf der eine Simulation eines Krankenbetts zu sehen ist
22.07.2026

HSBI beteiligt sich an europäischem Innovationsprojekt für die Gesundheitsversorgung der Zukunft

Die EU fördert das internationale Hochschulprojekt THRIVE zur Beschleunigung von Gesundheitsinnovationen mit zwei Millionen Euro. 14 Partner aus neun europäischen Ländern wollen in dem zweijährigen Projekt Forschungsergebnisse im Gesundheitswesen schneller in praxistaugliche und gesellschaftlich wirksame Innovationen überführen.

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Bild von Andre Hermelingmeier und einer Studierenden die die Reanimation eines Kleinkinds üben Hermelingmeier steht links die Studierende rechts in der Mitte zwischen ihnen liegt auf einem Tisch die Puppe Die Studierende hat sich zu ihr hinuntergebeugt
17.07.2026

Per App womöglich schneller beim Herz-Stillstand-Patienten: Bielefelder Feuerwehr schult HSBI-Hebammenstudierende zu „Mobilen Rettern“

Bei einem Herz-Stillstand zählt jede Sekunde. Wenn eine geschulte Person vor dem Rettungsdienst vor Ort ist, kann das Leben retten. Hebammen-Studierende der Hochschule Bielefeld haben sich nun in einem Training der Feuerwehr Bielefeld als „Mobile Retter“ qualifiziert: Die Ehrenamtlichen werden bei bestimmten Notfällen zusätzlich zum Rettungsdienst per App alarmiert. Damit leisten die Studierenden einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag – und erhalten nebenbei einen Mehrwert für ihr Studium und die spätere Berufstätigkeit. Das Training soll künftig regelmäßig im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft angeboten werden. Auch die Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen des Studiengangs haben sich registriert.

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