Fachbereich Gesundheit
Der Fachbereich Gesundheit, mit derzeit rund 570 Studierenden, zeichnet sich durch hohes Engagement in Studium und Lehre aus. Vor allem Studienangebote zur Lehrer:innenbildung für Gesundheitsberufe sowie der akademisierten Pflege- und Hebammenausbildung prägen das Lehrangebot. Die Studierenden profitieren von vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der Bildungs- und Versorgungsforschung, die im angegliederten Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) bearbeitet werden, wodurch eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre gegeben ist. Darüber hinaus ist die Arbeit im Fachbereich durch eine weitreichende Netzwerkarbeit, auch international, mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis geprägt.
Meldungen
22.09.2026
Die diesjährige Weltstillwoche vom 28. September bis zum 4. Oktober informiert über gesundheitliche Vorteile des Stillens für Mutter und Kind, den Abbau von Vorurteilen und Aufmerksamkeit für eine bestmögliche Unterstützung. Unter dem Motto „Stillen. Deine Superkraft.“ engagieren sich auch Mitarbeitende und Studierende des Studiengangs Angewandte Hebammenwissenschaft an der Hochschule Bielefeld. Sie organisieren im Rahmen der GENIALE 2026 zwei Veranstaltungen und bieten praktische Hilfestellungen und Austausch für alle Interessierten an.
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27.08.2026
Ob hitzebedingte Belastungen, neue Infektionskrankheiten oder infrastrukturelle Probleme durch Wetterextreme – das Gesundheitswesen ist den Folgen des Klimawandels ausgesetzt. Gleichzeitig trägt es selbst zu dessen Ursachen bei. Um Pflege in Praxis und Lehre nachhaltiger zu gestalten, haben Forschende am Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) der Hochschule Bielefeld im Projekt „Green Guide for Nursing“ einen umfassenden Aktionsleitfaden für nachhaltiges Handeln in der Pflege entwickelt. Zusätzlich wurden digitale Educational Escape Rooms konzipiert, die Klimakompetenz spielerisch vermitteln. Alle Materialien stehen online zur freien Verfügung.
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18.08.2026
Mütter von extrem frühgeborenen Kindern sind erheblichen Belastungen ausgesetzt. Das weiß die Wissenschaft – und es liegt auf der Hand. Aber oft fokussiert sich alles auf das Überleben des „Frühchens“ und die mit der Frühgeburtlichkeit verbundenen medizinischen Komplikationen. Bisher fehlt eine genaue Untersuchung darüber, wie Mütter in dieser speziellen Situation am besten unterstützt werden können. Maike Lammert, erfahrene Hebamme und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Gesundheit der Hochschule Bielefeld, möchte mit ihrer Promotion helfen, diese Forschungslücke zu schließen. Titel ihrer Doktorarbeit: „Das Potenzial einer umfassenden Hebammenbetreuung für Mütter frühgeborener Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm“.
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28.07.2026
Nach dem erfolgreichen Abschluss des KI-Projekts SAIL blicken HSBI-Akteure auf zahlreiche neue Erkenntnisse zurück – insbesondere auf den Gebieten Mechatronik, Elektrotechnik, Informatik, Healthcare und Wirtschaftspsychologie konnten sich junge Wissenschaftler:innen profilieren. Profitiert haben sie dabei insbesondere von der engen Zusammenarbeit mit den drei anderen beteiligten Hochschulen aus OWL, die ihre jeweiligen Expertisen einbrachten.
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22.07.2026
Die EU fördert das internationale Hochschulprojekt THRIVE zur Beschleunigung von Gesundheitsinnovationen mit zwei Millionen Euro. 14 Partner aus neun europäischen Ländern wollen in dem zweijährigen Projekt Forschungsergebnisse im Gesundheitswesen schneller in praxistaugliche und gesellschaftlich wirksame Innovationen überführen.
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