Lehrarchitektur-Projekte: "FlexKom" und "DualHoch3"

Die HSBI ist 2025 bei der „Lehrarchitektur“-Ausschreibung der „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ (StIL) gleich mit zwei Vorhaben (Einzel-und Verbundprojekt) erfolgreich gewesen.

Die beiden Projekte „FlexKom“ und „DualHoch3“ haben eine zentrale strategische Bedeutung für die zukunftsfähige Ausgestaltung von Studium und Lehre an der HSBI. Mit diesen Vorhaben werden Studienangebote der HSBI flexibler und durchlässiger, zugleich werden Studierende auf ihren Lernwegen begleitet und duale Studiengänge in Kooperation mit den Verbundpartnern innovativ weiterentwickelt.

Flankiert werden die beiden Projekte durch weitere hochschulweite Strategievorhaben, z.B. zur Studiengangs- und Qualitätsentwicklung sowie zur Formulierung einer Lehr-Lern-Strategie.

Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Ulrich Schäfermeier, Vizepräsident für Studium und Lehre

„FlexKom: flexibel, kompetent, begleitet – neue Wege wagen“

Die HSBI erhöht mit diesem Projekt die curriculare Flexibilität in Studiengängen und stärkt begleitete Lernwege für Studierende. Denn die Anforderungen von Hochschule, Studierenden und Arbeitgeber:innen an Studium und Arbeitswelt verändern sich fortwährend und mit zunehmender Geschwindigkeit. In dem Projekt werden daher „flexible Curricula“ und „differenzierte Lernwege & Lernbegleitung“ miteinander verbunden, um den sich stetig wandelnden Kompetenzbedarfen in der Gesellschaft bzw. von Hochschulen, Studierenden und Arbeitgeber:innen an Studium und Arbeitswelt gerecht zu werden.

Die Flexibilisierung von Studienangeboten erfolgt auf allen Ebenen, u.a. mit Blick auf Studiengänge, Module, Weiterbildungszertifikate und Microcredentials, die im HSBI-Konzept zu Flexibilisierungsbausteinen werden. Zugleich werden differenzierte, adaptive Lernbegleitungsformate entwickelt und auf innovative Weise eng mit den neuen Formen flexibler Curricula verknüpft, wodurch auch die Durchlässigkeit im Studium für die heterogene Studierendenschaft gefördert wird.

„DualHoch3: Innovative Ansätze im Dualen Studium“

Das Verbundprojekt „DualHoch3“ nimmt duale bzw. praxisintegrierte Studiengänge in den Blick. Im Zentrum von „DualHoch3“ stehen drei Akteursgruppen: Studierende, Hochschulen mit ihren Lehrenden sowie Unternehmen. Das Vorhaben nimmt die Schnittstelle von Theorie und Praxis zwischen Hochschulen und Unternehmen in den Blick und ermöglicht den nationalen Austausch von Studienangeboten sowie deren Anrechnung als hochschulische Leistung.

„DualHoch3“ ist ein bundeslandübergreifender Zusammenschluss unterschiedlicher Hochschulen (Hochschule Bielefeld, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Duale Hochschule Sachsen, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe).

Der Projektverbund ist multi-perspektivisch besetzt und wird vom Verband Duales Hochschulstudium Deutschland e.V.  sowie dem ILIAS open source e-Learning e.V. unterstützt. Viele Unternehmen haben ihr Beteiligungsinteresse bekundet. 

In diesem Projekt werden innovative Modelle und Best-Practice-Ansätze für bestehende und neue duale Studienangebote der Zukunft entwickelt. Die Ergebnisse des Projekts werden in einem aufzubauenden Transfer-Netzwerk von interessierten Hochschulen und Unternehmen disseminiert.

Gefördert werden beide Projekte zunächst vier Jahre von Oktober 2025 bis Oktober 2029 – mit der Option auf Verlängerung bis 2031.

 

 

Stand: 3.11.2025