Bielefeld (hsbi). Rosemann, am 24. Juni 1943 geboren, studierte an der TU Berlin Hochfrequenz- und Nachrichtentechnik. Von 1970 bis 1975 arbeitete er in der Forschung der Volkswagen AG und promovierte an der TU Berlin. Danach wurde Rosemann Professor an der Fachhochschule Bielefeld. 1980 war er beteiligt am Aufbau eines Lichttechniklabors. Zwei Jahre später erhielt er den Prof. Helwig Gedächtnispreis der „Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft“ für das Forschungsvorhaben „Farbmessung mit CCD-Linear-Arrays nach dem Spektralverfahren“. Im selben Jahr wurde er zum Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik gewählt. Von 1993 bis 2001 war er Prorektor für Planung und Finanzen und 1996 Mitbegründer des Fachbereichs „Mathematik und Technik“, an den er dann wechselte. Von 2001-2008 war Rosemann Dekan des damals neu gegründeten Fachbereichs. Zudem gehörte er zu den Initiatoren des Studiengangs Produktentwicklung.
Etwa 270 Diplomanden hat Rosemann in seiner aktiven Zeit als Professor betreut und Generationen von Studierenden auf ihrem Weg in den Beruf begleitet. Er hat zudem für Furore gesorgt durch die Entwicklung eines »Unfallrekorders für Kraftfahrzeuge«, einer Art Blackbox fürs Auto, und zwei Patente entwickelt für Energiesparschaltungen für Batterie betriebene Sicherheitsleuchten, wie sie an Baustellen verwendet werden.
Axel Rosemann starb am 15. April 2025. Die Hochschule Bielefeld verliert mit ihm einen Menschen, dem sie durch sein prägendes Wirken zu großem Dank verpflichtet ist.