Psychotherapie und Therapieplatzsuche

In der Zentralen Studienberatung (ZSB) erreichen uns häufig Fragen rund um das Thema Psychotherapie und Therapieplatzsuche. Deshalb haben wir hier ein paar wichtige Anlaufstellen und Webseiten gesammelt und versuchen, verschiedene Fragen zu dem Thema zu beantworten. Diese Webseite soll ein paar Anhaltspunkte liefern, hat aber keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit.

Wichtige Anlaufstellen und Webseiten für die Therapeut*innensuche

Deutschlandweit

Bielefeld und Umgebung

Niedergelassene Psychotherapeuten

Ausbildungsambulanzen

Minden und Umgebung

  • Psychotherapiesuche über die 116117 (Im Feld „Wen oder Was?“ als Suchbegriff „Psychotherapie“ verwenden und im Folgefeld die eigene Postleitzahl.)
    https://arztsuche.116117.de/
Fragen rund um das Thema Therapieplatzsuche

Wie finde ich eine*n passende*n Psychotherapeut*in?

Es ist wichtig, dass Sie sich in der Psychotherapie wohlfühlen und das Gefühl haben, sich öffnen zu können. Überlegen Sie sich, was Ihnen wichtig ist und holen Sie sich, wenn möglich, Empfehlungen von Personen in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis. Im oberen Feld haben wir Webseiten für die Therapeutensuche aufgelistet.

 

Wie bekomme ich einen Termin?

Die meisten Psychotherapeut*innen haben Sprechzeiten, in denen sie gut erreichbar sind. Die Zeiten stehen entweder auf der Webseite der jeweiligen Praxis oder sind auf dem Anrufbeantworter des/der Therapeut*in hinterlegt. Bei einem Anruf erfolgt selten ein Rückruf, da die Anfragen zu zahlreich sind.

In der Regel erhalten Sie nicht sofort einen Termin, sondern müssen sich auf eine Warteliste setzen lassen. Es ist sinnvoll, sich auf mehrere Wartelisten setzen zu lassen. Dabei ist es kein Problem für die Therapeut*innen, wenn Sie den Wartelistenplatz wieder freigeben, falls Sie doch schon jemand anderen gefunden haben. Ein Tipp zum Telefonieren: Beginnen Sie mittig der Auflistung, da viele Therapieinteressierte am Anfang bzw. am Ende der Liste starten. Melden Sie sich bei so vielen Therapeut*innen wie möglich.

 

Wie lange muss ich auf einen Termin warten?

Die Wartezeit kann mehrere Monate betragen. Wenn ein*e Therapeut*in Ihnen einen Termin für ein Erstgespräch in sechs Wochen anbietet: Greifen Sie zu! Es kann auch vorkommen, dass Sie die Rückmeldung bekommen, dass die Praxis für das nächste Jahr ausgebucht ist. Dann nicht entmutigen lassen und weiter telefonieren.

 

Wie läuft der erste Kontakt mit einem*einer Therapeut*in ab?

Zuerst werden zwei Sprechstundentermine vereinbart, in denen der Psychotherapiebedarf abgeklärt und eine vorläufige Diagnose gestellt wird. Diese Termine müssen nicht zwangsläufig bei dem*der Therapeut*in stattfinden, bei dem*der Sie sich schlussendlich behandeln lassen. Es kann auch der*diejenige sein, bei dem*der Sie am schnellsten Termine für diese Sprechstunden erhalten. (siehe Schaubild weiter unten).

 

Habe ich die Möglichkeit, den Therapeuten*die Therapeutin vor dem Beginn der eigentlichen Therapie kennenzulernen?

Ja, es gibt mindestens zwei bis maximal vier „probatorische Sitzungen“ (Probesitzungen) pro Therapeut*in, die ein Kennenlernen und damit die Entscheidung, ob Therapeut*in und Patient*in zusammenarbeiten können, ermöglichen sollen. Es ist möglich, probatorische Sitzungen mit mehreren Therapeut*innen über die Krankenkasse abrechnen zu lassen.

Krankenkasse

Sie können sich von Ihrer Krankenkasse eine Liste mit Adressen von Psychotherapeut*innen zuschicken lassen, mit denen Ihre Krankenkasse abrechnet. Meist sind dort auch die abrechnungsfähigen Methoden vermerkt. Oder Sie informieren sich bei der Vermittlungsstelle für Psychotherapie der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Tel.: 116 117, www.kvwl.de/earzt, www.116117.de

 

 Quellen und weitere Hinweise: