Masterstudiengang

Optimierung und Simulation

  • Vielfältige Fragestellungen aus Wissenschaft und Wirtschaft werden durch mathematische Modelle abgebildet und mit Hilfe geeigneter Software simuliert und optimiert
  • Absolvent:innen erschließt sich ein breites Berufsfeld: von technischer Systementwicklung über Netzwerksimulationen, Modellierung von Produktionsabläufen bis zum Finanz- und Risikomanagement
  • Ausgezeichnete Karriereaussichten durch interdisziplinäre und methodenzentrierte Ausbildung
Studentin mit VR Brille
Studienabschluss:
Master of Science (M.Sc.)
Studienmodell:
Unterrichtssprache:
Deutsch
Zulassungsbeschränkung:
nein
Studiendauer:
3 Semester
Studienbeginn:
Sommer- und Wintersemester
Studienort:
Bielefeld

#kurzgefragt: Master Optimierung und Simulation

Zugangsvoraussetzungen

Erfolgreich abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches oder mathematisches Studium mit guten naturwissenschaftlichen und mathematischen Kenntnissen (Abschlussnote Bachelor 2,9 oder besser) sowie befriedigenden englischen Sprachkenntnissen.

Alle Zugangsmöglichkeiten (mit Fach-/Abitur, mit ausländischen Zeugnissen, mit beruflicher Qualifikation, Studiengangs-/Hochschulwechsel etc.) finden Sie unter dem Punkt „Bewerbung“.

Studienziele

Mathematische Modelle und Methoden, insbesondere aus dem Bereich der Optimierung und Simulation, haben eine immense Bedeutung für zahlreiche Schlüsselbereiche der Wissenschaft und Wirtschaft. Man ist heutzutage z.B. in Branchen wie der Automobil-, Flugzeug- und Raumfahrtindustrie, der Elektroindustrie oder der chemischen ­Industrie in der Lage, komplette technische Abläufe durch numerische Simulation im Rechner vor der eigentlichen Fertigung zu verstehen und zu ­beherrschen. Kostspielige oder umweltbelastende Versuchs­anordnungen müssen nicht mehr gebaut und wertvolle Rohstoffe ­können gespart ­werden. Bei der Ressourcen-, Absatz-, Finanz- und Ablaufplanung bilden computer­gestützte Simulationsrechnungen ebenfalls die Basis für ­frühzeitige Optimierungsansätze.

Um jedoch komplexe Simulationen fachgerecht durchführen zu können, bedarf es einer fundierten theoretischen Ausbildung, die durch aus­geprägte Anwendungsbezüge ergänzt wird. Dies leistet der Master­studiengang Optimierung und Simulation.

Die Studierenden werden zu eigenständigen wissenschaftlichen ­Beiträgen in Modellierung, Optimierung und Simulation befähigt. Neben der ­Qualifikation für viele anspruchsvolle Tätigkeiten in Unternehmen erfüllt der Masterabschluss auch die Voraussetzungen für eine anschließende Promotion.

Studienverlauf

Aufbauend auf einer mathematischen und technischen Grundausbildung vermittelt das Studium u.a.:

  • eine breit gefächerte Ausbildung in Optimierungs- und Simulationsstrategien
  • Verständnis der Sprache von Mathematiker:innen und Ingenieur:innen
  • praxisorientierte Kenntnisse in den entsprechenden Anwendungs- und Computeralgebraprogrammen
  • Spezialkenntnisse in ausgewählten Themengebieten der mathematischen Modellierung und zu Optimierungs- und Simulationsmethoden
  • Management-Kenntnisse unter besonderer Berücksichtigung computergestützter Ansätze
  • Fähigkeit und praktische Fertigkeit zur selbstständigen Lösung von Aufgaben in zukünftigen Berufsfeldern

Die Masterarbeit bildet den Abschluss des Studiums und wird in der Regel in Kooperation mit Unternehmen durchgeführt.

Studieninhalte

Sommersemester

  • Diskrete Optimierung
  • Managementkompetenzen
  • Seminar/Projekt
  • 2 Wahlmodule

Wintersemester

  • Bionische Methoden der Optimierung
  • Risikomanagement
  • Projekt/Seminar
  • 2 Wahlmodule

3. Semester

  • Masterarbeit
  • Kolloquium
Berufsfelder

Die Nachfrage nach Expert:innen, Fach- und Führungskräften auf dem Gebiet der rechnergestützten Optimierung und Simulation ist groß, sodass sich ausgezeichnete Berufsaussichten für Absolvent:innen des Masterstudiengangs ergeben. Die AQAS e.V. – Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen stellt in ihrem Akkreditierungsgutachten ausdrücklich fest:
„ ... der ­Masterstudiengang Optimierung und Simulation stößt durch seine spezielle Ausrichtung in eine Marktlücke vor.“

Die Zahl konkreter Berufsfelder in unterschiedlichsten Branchen, die im Rahmen eines Überblicksmoduls vorgestellt werden, ist groß. ­Exem­plarisch seien nur die Folgenden genannt:

  • Technische Berechnungen, beispielsweise Festigkeitsberechnungen, Schwingungsanalysen, Bilddatenanalysen, Wetterberechnungen, Störungsberechnungen, statistische Analysen von Nachrichtenkanälen oder Verschlüsselungen
  • Technische Simulationen, beispielsweise Verkehrssimulationen, Netzwerksimulationen, aerodynamische Simulationen oder ­­Reaktorsimulationen
  • Technische Systemanalysen, etwa bei der Modellierung verfahrenstechnischer Vorgänge, zur Prozessdatenverarbeitung für rechnergestützte Produktanalysen
  • Modellierung und Optimierung von Produktionsabläufen, beispielsweise zur Lösung von Maschinenbelegungsproblemen oder zur Personal-, Ablauf- und Einsatzmittelplanung
  • Absatz- und Ressourcenplanung, beispielsweise Lagerhaltungsoptimierung, Optimierung von Bestellsystemen, Materialbedarfsermittlung und Bestimmung optimaler Absatzpreise
  • Finanz- und Risikomanagement, beispielsweise für ­Zuverlässigkeitsberechnungen, Entwicklung von auf ­Unternehmens­simulationen ­beruhenden Risikokontroll­systemen und Optimierung der unternehmensindividuellen Finanzierungsstruktur
Praxis- oder Auslandssemester

Ein zusätzliches Praxis- bzw. Auslandssemester ist vorgesehen, sofern ein solches noch nicht im Rahmen des Bachelorstudiums absolviert wurde.

Kontakt
Beratung
Zentrale Studienberatung
+49.521.106-7758

Studierendenservice
Birgit Korff
+49.521.106-7831

Studienfachberatung
Studienfachberatung IuM
+49.521.106-7260

Studiengangsleitung
Prof. Dr. Jonas Ide
+49.521.106-7411

Bewerbung

Bewerbungszeitraum: 01.12. – 15.01. / 01.06. – 15.07.

Vorkurse & Studienstart