Pilotprojekt Hochschulhund

Schulbegleithund, Hochschulhund, HuPäsch, Stressreduktion, Steigerung der Lernmotivation, Verbesserung der Arbeitsatmosphäre

 

Hochschule Bielefeld

Fachbereich Campus Minden

Artilleriestr. 9

32427 Minden

 

Projektpartner

Hochschule Merseburg

Dr. Rayla Metzner

FB Soziales. Medien. Kultur

 

Laufzeit

fortlaufend

 

Kurzbeschreibung

Schulhunde sind an deutschen Schulen bereits etabliert und freuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie begleiten Lehrkräfte im Unterricht und helfen das Lernklima und die Lernmotivation zu verbessern. Eine Vielzahl von Studien belegen zudem eindrucksvoll, dass Hunde eine stressreduzierende Wirkung auf Menschen haben, das Arbeitsklima verbessern und zur Verringerung von Burn-Out Erkrankungen beitragen. In unserem Pilotprojekt „Hochschulhund“ wollen wir das Konzept des Schulhundes von Schulen auf Hochschulen transferieren und an die Bedürfnisse einer Hochschule anpassen. Wir möchten dazu evaluieren ob sich die positive Wirkung eines Schulhundes in einer Schule auch im Unterricht an einer Hochschule nachweisen lässt. Im Kontext der Schule zeigte sich bei den Schülern/innen (SuS) eine Stärkung des Selbstvertrauens, der Motivation und der Disziplin in der Klasse. Das Wohlbefinden der SuS steigerte sich, ebenso wurde die Atmosphäre in der Klasse als angenehmer mit Schulhund eingeschätzt. Eine entspannende und angstlösende Wirkung sowie eine Stressreduktion trat ein, der Schulhund schuf Vertrauen und gab den SuS Sicherheit. Weiterhin verbesserte sich die Kommunikation in der Klasse, die soziale Kontaktbereitschaft und die Konzentrationsfähigkeit der SuS steigerte sich. Schüchterne Kinder und Außenseiter konnten mit Schulhund besser in den Klassenverband integriert werden und allgemein zeigte sich eine Verbesserung des Sozialverhaltens der SuS.

In unserem Pilotprojekt Hochschulbegleithund möchten wir überprüfen, ob ein Schulhund an einer Hochschule - analog zur Schule - die Lernatmosphäre, das Arbeitsklima und die Motivation bei den Studierenden verbessern und den Stress bei den Studierenden reduzieren kann. Es wird vorab sichergestellt, dass alle teilnehmenden Studierenden keine Allergie sowie keine Angst/Panik vor Hunden haben und auch keine religiösen oder sonstigen Vorbehalte gegen einen Kontakt mit Hunden bestehen. Das Projekt wird von den Studierenden sehr positiv angenommen, die Nachfrage bei den Studierenden übersteigt die Anzahl der vorhandenen Plätze.

Link:  https://www.hsbi.de/minden/cgti/forschung-und-projekte

Konferenzbeiträge / Workshop