Begrenzung der Volatilität im Niederspannungsnetz – Erforschung, Optimierung und Validierung eines Niederspannungs-Controllers für die direkte Einflussnahme in Niederspannungsnetzen (LVLV)

Open-Source Simulation, Energiemanagement, Niederspannungs-Controller, erneuerbare Energien, Optimierung

Hochschule Bielefeld
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
Interaktion 1
33619 Bielefeld

Projektpartner

Austrian Institute of Technology GmbH

Technische Universität Wien

PHIOS GmbH

Stadtwerke Bielefeld GmbH

Universität Duisburg-Essen

INESC-ID

E-REDES

Eneida.io

Maps Group

Industrial Electrical Consortium of Stenico

GDZ Electricity

INELSO Energy

Laufzeit

01.12.2025 – 30.11.2028

Projektförderung

 

EU Logo

 

Logo CetPartnership

 

Kurzbeschreibung

Das Forschungsprojekt LVLV beschäftigt sich damit, wie Stromnetze auf der Niederspannungsebene auch in Zukunft sicher und zuverlässig betrieben werden können. Da immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Windkraft stammt, schwanken Erzeugung und Verbrauch stärker als früher. Dadurch entstehen neue Herausforderungen für die Stromnetze.

Ziel des Projekts ist es, eine Lösung zu entwickeln und zu testen, die diese Schwankungen ausgleicht und den Netzbetrieb verbessert. Gleichzeitig soll es möglich werden, mehr erneuerbare Energien in das Stromnetz einzubinden, ohne die Stabilität oder Sicherheit zu gefährden.

Dazu untersucht LVLV, wie verschiedene Geräte und Technologien sinnvoll in das Stromnetz eingebunden werden können. Dazu gehören unter anderem Elektroautos, Klimaanlagen und Heizsysteme, Wärmepumpen sowie Batteriespeicher. Diese können ihren Stromverbrauch oder ihre Einspeisung teilweise flexibel anpassen und so das Stromnetz entlasten.

Außerdem entwickelt das Projekt Strategien, mit denen das Stromnetz besser gesteuert werden kann. So soll sichergestellt werden, dass auch bei einem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien und einem steigenden Strombedarf die Versorgung zuverlässig und effizient bleibt.