Einsatz der Fused Filament Fabrication zur ressourceneffizienten und nachhaltigen Herstellung von lebensmittelberührenden Bauteilen (foodcontactFFFparts)

Fused Filament Fabrication Lebensmittel, Lebensmittelkonformer Austragkopf FFF, Hygienegerechtes Design 3D-Druck, EU-Verordnung 10/2011 Kunststoffe, FFF Oberflächenbehandlung Lebensmittel, Food safe Filamente FFF, ZIM FuE Kooperation, Additive Fertigung, Migration Kunststoff Lebensmittel, Nachhaltige FFF Bauteile Maschinenbau

 

Hochschule Bielefeld
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
Interaktion 1
33619 Bielefeld

Projektbeteiligung

Krause DiMaTec GmbH

Projektlaufzeit

01.07.2025 – 30.06.2027

Projektförderung

BMWE, ZIM Kooperationsprojekt

 

Kombilogo BMWE+ZIM

Kurzbeschreibung

Der Maschinen- und Anlagenbau für die Lebensmittelverarbeitung unterliegt einer Vielzahl von Anforderungen, um eine hohe Produktqualität des Lebensmittels sicherzustellen.

Besondere Schlüsselaspekte sind ein zuträgliches Hygienedesign und die Auswahl der eingesetzten Materialien. Verwendete Bauteile dürfen keinerlei Schadstoffe auf das Lebensmittel übertragen und müssen einfach zu reinigen sein. Aufgrund dieser Anforderungen ist der Einsatz von 3D-gedruckten Bauteilen, welche mittels „Fused Filament Fabrication (FFF)“ hergestellt werden, derzeit in der produktberührenden Lebensmittelverarbeitung nicht möglich. Ursächlich hierfür sind die Kontaminationsgefahr infolge des derzeitigen FFF-Fertigungsprozesses sowie der unhygienische Oberflächenzustand der gefertigten Bauteile (Rillenstruktur). Gleichwohl bietet das vergleichsweise günstige FFF-Verfahren ein großes Potential für die Lebensmittelverarbeitung in Bezug auf Individualisierung und Ersatzteilmanagement. Somit ist die Überwindung der Restriktionen naheliegend, um weiteres Innovationspotential für die Lebensmittelindustrie zugänglich zu machen sowie die Anwendungsgrenzen des 3D-Drucks zu erweitern.