Gestaltung von integrierten Produktentstehungssystemen als Enabler für Zero Emissions (GoProZero)

Nachhaltigkeit, LCA, Kreislaufwirtschaft, Industry.Zero, zirkuläre Wertschöpfung, Circular Economy, R‑Prinzipien

Hochschule Bielefeld
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
Interaktion 1
33619 Bielefeld

 Projektbeteiligung

   

 

 

Forschungsinstitute:

Frauenhofer IEM
Frauenhofer IOSB-INA
InnoZent OWL e.V.
Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Universität Bielefeld
Universität Paderborn 

Unternehmenspartner:

AI Marketplace GmbH
CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen
DENIOS SE
GEA Westfalia Separator Group GmbH
HARTING Applied Technologies
S&N Invent
WAGO
Weidmüller Interface

Laufzeit

01.01.2025 bis 31.12.2027

Projektförderung

Projektträger Jülich

Kurzbeschreibung

Unter dem Einfluss von strenger werdenden Regularien und gesellschaftlichen Ansprüchen setzen sich viele Unternehmen ambitionierte Ziele zur Emissionsreduktion. Gleichwohl ist deren Umsetzung mit signifikanten Herausforderungen verbunden. Ziel des Projekts ist es, eine Systematik zur Entwicklung von kreislauffähigen und ressourceneffizienten Produkten unter Einsatz digitaler Technologien zu erarbeiten, welche die Unternehmen befähigt, die aufgezeigten Handlungsbedarfe zu adressieren.

Ein wichtiger Aspekt bei der Erreichung dieser Ziele ist die Umstellung des Geschäftsmodells nach dem Vorbild der Circular Economy.

Ein entscheidender Gestaltungsfaktor zur Realisierung dieser Ziele sind die Produkte der Unternehmen. Die zukünftigen Umweltauswirkungen der bei der Herstellung als auch bei der späteren Nutzung anfallenden Emissionen werden im Wesentlichen in der Planungs- und Entwicklungsphase bestimmt. Besonderes Potential hinsichtlich der Reduktion von Emissionen und der Schonung von Ressourcen weisen die zwei folgenden Faktoren auf: die Circular Economy und der effiziente Betrieb der Produkte.

Die Circular Economy ermöglicht es, Stoff- und Ressourcenkreisläufe zu schließen und damit Emissionen durch Neuproduktion zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Damit bekommt die Produktentstehung eine erweiterte Dimension, da nicht nur die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit des Produkts im Vordergrund stehen, sondern auch dessen gesamter Lebenszyklus. Die Circular Economy erfordert somit ein Umdenken in der Produktentstehung, von der linearen zur zirkulären Wertschöpfung, wodurch Produktdesign, die Langlebigkeit, eine ressourceneffiziente Gestaltung, Modularität sowie Reparierbarkeit und ein recyclingfreundliches Design harmonisch vereint werden. Gleichzeitig gilt es, die Nutzung der Produkte hinsichtlich der Emissions- und Ressourceneffizienz im Betrieb weiter zu optimieren.

Für beide Aspekte können digitale Lösungen maßgebliche Beiträge leisten.

Das synergetische Zusammenwirken von Digitalisierung und Nachhaltigkeit bei der Gestaltung und dem Betrieb ressourceneffizienter kreislauffähiger Produkte steht im Fokus des Projektes.

Innerhalb des Projektes begleitet die Hochschule Bielefeld die beiden Leuchtturmprojekte mit den Unternehmenspartnern DENIOS und Weidmüller.