Regelmäßige körperliche Aktivität und Sport haben vielfältige positive Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesundheit und des Wohlbefindens. Diese Auswirkungen sind unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder einer möglichen Behinderung. Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zeigen jedoch ein geringeres Maß an körperlicher Aktivität, und ihre Teilnahme am Sport ist aufgrund verschiedener struktureller Probleme unterrepräsentiert. Daher ist es wichtig, gesundheitsbezogenes Bewegungsverhalten zu fördern und die Welt des organisierten Sports für die Zielgruppe der Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zu öffnen. Vor diesem Hintergrund wurden sowohl in Graz (Österreich) als auch in Bielefeld (Deutschland) regionalspezifische Leitlinien zur Förderung körperlicher Aktivität entwickelt. Das Ziel von PASpo-ID ist es, die Erkenntnisse zusammenzuführen, den Inhalt der Leitlinien mit körperlich aktiven und inaktiven Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen in einem partizipativen Ansatz zu erörtern und die gewonnen Erkenntnisse in ein abschließendes Handbuch zur Förderung körperlicher Aktivität in einer leicht lesbaren Version in deutscher und englischer Sprache zu erstellen. So kann sichergestellt werden, dass mehr Menschen mit intellektueller Beeinträchtigungen und ihre Betreuer:innen erreicht werden und von den Ergebnissen profitieren.
Abstract
There are manifold positive effects of regular physical activity and sport on all domains of health and well-being. These effects are irrespective of age, gender, origin or a potential disability. However, people with intellectual disabilities show lower levels of physical activity and sport participation is mainly underrepresented due to several structural issues. Thus, it is important to promote health-related physical activity behaviour and open the organised sports world for the target group of people with intellectual disabilities. Against this backdrop, regional specific guidelines on physical activity promotion have been developed both in Graz (Austria) and in Bielefeld (Germany). The aim of PASpo-ID is to bring those knowledge together, explore the content of the guidelines with physically active and inactive people with intellectual disabilities in a participatory approach and create a final handbook on physical activity promotion in an easy-to-read version of German and English language. Thus, it can be guaranteed, that more people with intellectual disabilities and their caregivers can be reached and benefit from the results.