14.06.2011

Hochschulen und Professoren investieren erfolgreich in die Qualität der Lehre

Hochschuldidaktische Weiterbildung (hdw) NRW mit Sitz an der FH Bielefeld zieht positive Bilanz.

Blomberg. Vor zwei Jahren entschlossen sich die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen, die ursprünglich vom Land Nordrhein-Westfalen als Projekt finanzierte hochschuldidaktische Weiterbildung selbst in die Hand zu nehmen und in eine auf Dauer angelegte Organisationsform zu bringen. Sie gründeten 'hdw nrw' als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung mit dem Ziel, die Qualität von Studium und Lehre nachhaltig zu verbessern. Vergangenen Freitag tagte die Landesrektorenkonferenz (LRK) der Präsidenten und Rektoren der Fachhochschulen in NRW im Burghotel Blomberg (Kreis Lippe) und zog unter anderem eine äußerst positive Bilanz bezüglich der hdw-Aktivitäten.

Die Organisation hat auf der operativen Ebene eine zentrale Geschäftsstelle mit Sitz an der Fachhochschule Bielefeld, die alle Aktivitäten der hochschuldidaktischen Weiterbildung koordiniert. Außerdem gibt es an jeder Hochschule Mentoren, die die Hochschuldidaktik vor Ort vertreten. Ein vierköpfiger hdw-Lenkungsrat entscheidet über die grundsätzlichen Angelegenheiten des Netzwerks und stellt die Anbindung an die Hochschulleitungen sicher. Die Weiterbildungsangebote des Netzwerks reichen von eintägigen Angeboten bis zu kompletten Weiterbildungen im Blended-Learning-Format, die Beratungs- und Coaching-Angebote von der Einzelbegleitung bis hin zur Moderation von Klausurtagungen.

"Wir erreichen pro Jahr durchschnittlich jeden zweiten Lehrenden an den nordrhein-westfälischen Fachhochschulen", erklärt Prof. Dr. Tobina Brinker, Geschäftsführerin des hdw, "und die Bewertungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegen im Mittel bei Noten zwischen 1 und 2".

Zufrieden äußerte sich auch Prof. Dr. Frank Linde als Sprecher der Mentorinnen und Mentoren: "Die Beratung der lokalen Mentoren und Mentorinnen in ihren Hochschulen stößt auf großes Interesse. Das Programm wird gut angenommen. Aus dem Wechselspiel von zentralen und lokalen Aktivitäten gewonnene Erfahrungen bieten die Chance zur kontinuierlichen Weiterentwicklung."

Als Vorsitzende des Lenkungsrates stellte Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff fest: "Die Kombination von zentraler Organisation und dezentraler Beratung an den Hochschulen hat sich bewährt. Die Hochschulen investieren aus Überzeugung Geld in die Weiterbildung, die Professorinnen und Professoren investieren ihre Zeit, um die Lehre an den nordrhein-westfälischen Fachhochschulen ständig weiterzuentwickeln". Prof. Rennen-Allhoff ist Vorsitzende der LRK und Präsidentin der FH Bielefeld.

Mehr zur hdw