30.11.2004

Fachbereich Pflege und Gesundheit: 46 neue Diplom-Berufspädagoginnen und -Berufspädagogen

Diplomfeier: Erste Absolventinnen des Studiengangs „Lehrerin/Lehrer für Gesundheitsberufe” verabschiedet.

Sie dürfen sich künftig Diplom-Berufspädagoginnen und -Berufspädagogen nennen - 46 Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Pflege und Gesundheit erhielten im Rahmen einer Feierstunde aus den Händen von Rektorin Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff und Professor Dr. Heiko Burchert, Vorsitzender der Aufbaukommission am Fachbereich Pflege und Gesundheit, zum Abschluss ihres Studiums die Diplomurkunden überreicht. Unabhängig davon, dass die Übergabe von Diplomen immer ein Grund zur Feier ist, gab es in diesem Jahr aus der Perspektive des Fachbereichs Pflege und Gesundheit einen besonderen Grund der Freude: Der im Jahr 2000 eingeführte Diplom-Studiengang "Lehrer/in für Gesundheitsberufe" verabschiedete die ersten sechs Absolventinnen und Absolventen. Wie bereits dreimal zuvor, erhielten mit ihnen 40 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Pflegepädagogik" ihre Diplome.

Die Professorinnen Dr. Beate Klemme und Dr. Barbara Knigge-Demal mit Dipl.-Pädagogin Ursula Walkenhorst gaben in einer "letzten Abschlussvorlesung" aus der Perspektive der beruflichen Fachrichtungen Physiotherapie, Ergotherapie und Pflege einen Rückblick auf das zurückliegende Studium, in dem die Absolventinnen und Absolventen berufspädagogische und fachwissenschaftliche Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben haben, die sie in besonderer Weise für einen Einsatz als Pädagoginnen/Pädagogen in den beruflichen Schulen der Physiotherapie, der Ergotherapie oder der Pflege qualifizieren. Zu den ersten Gratulanten zählten u.a. Margaretha Oetzel-Klöcker aus dem Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordhrein-Westfalen, Detlef Katzki vom Verband Leitender Lehrkräfte an Schulen für Physiotherapie Deutschland e.V. und Jürgen Wöber vom Verband Deutscher Ergotherapie-Schulen e.V.

Die Anwesenheit der Gäste aus dem Ministerium und der Berufsverbände machte eine intensive Diskussion über die grundlegende künftige Ausrichtung der Lehrerausbildung an den Schulen des Gesundheitswesens möglich. "Dies ist insofern notwendig", so der Vorsitzende der Aufbaukommission Dr. Heiko Burchert, "da der Fachbereich Pflege und Gesundheit frühzeitig auf mögliche Entwicklungen in seinem Studienangebot, welches jetzt auf die konsekutive Studienabfolge umgestellt wird, reagieren will."