Bielefeld (fhb). Nach zehnjähriger Amtszeit als Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Bielefeld, freut sich Hildegard Schumacher-Grub nun auf andere Aufgaben an der Hochschule. In der konstituierenden Sitzung des Senats der FH wurde am Donnerstagabend, 8. November 2012, Professorin Dr. Ulrike Settnik als ihre Nachfolgerin gewählt. Zudem wählte der Senat Professor Dr. Hans Brandt-Pook zum neuen Vorsitzenden. Damit löst er Professor Dr.-Ing. Franz-Josef Hinkes ab, der über sechs Jahren den Vorsitz inne hatte.
Präsidentin Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff bedankte sich bei Hildegard Schumacher-Grub für ihr jahrelanges Engagement in der Gleichstellung an der FH. "Was bei anderen Hochschulen einen Fluchtreflex auslöst, haben Sie zu einem durchgängigen Thema an unserer Hochschule gemacht", lobte die Präsidentin Schumacher-Grub. "Erfolge wie den Gender-Preis und die Auszeichnung mit dem 'audit familiengerechte Hochschule' haben wir Ihrer Arbeit zu verdanken", sagte Rennen-Allhoff.
Nicht ohne Wehmut verabschiedet sich Hildegard Schumacher-Grub von ihrem Amt. "Ich bin da zunächst ganz emotionslos dran gegangen, aber es hat mir schnell Freude gemacht, immer mehr Leute mit ins Boot zu holen. Das Amt ist mittlerweile gesellschaftsfähig geworden und ich habe eine würdige Nachfolgerin gefunden", sagte Schumacher-Grub, die Ulrike Settnik als Kandidatin vorschlug.
Professorin Dr. Ulrike Settnik vom Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit wurde dann mit großer Mehrheit gewählt. Aus eigener Erfahrung kenne sie die Hürden, die Frauen auf der Karriereleiter zu überwinden hätten. "Die Gleichstellung ist ein wichtiges Thema, und ich trete in sehr große Fußstapfen", bedankte sich Settnik bei Hildegard Schumacher-Grub für das entgegengebrachte Vertrauen.
Ulrike Settnik ist seit 2008 Professorin an der FH Bielefeld und lehrt im Studiengang Betriebswirtschaftslehre am Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit. Sie war bereits als Fachgruppenreferentin und als Vorsitzende des Prüfungsausschusses am Fachbereich tätig und wird nun die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten federführend übernehmen.