Annika Schulte (24), Studentin der Fachhochschule Bielefeld, hat sich erfolgreich um die Teilnahme am "International Partnership Program" (IPP) des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe (IHC) beworben.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld wurde sie als offizielle IPP-Preisträgerin vorgestellt, gemeinsam mit Valentina Ikstadt (25) von der Fachhochschule Lippe und Höxter. Mit dem IPP-Preis, der zum ersten Mal verliehen wurde, will der IHC ein neues Förderprogramm etablieren.
Beide Preisträgerinnen hatten sich in einem intensiven Auswahlverfahren durchgesetzt. Und beide hatten einen weiten Weg zum Ort der Preisverleihung: Annika Schulte kam aus Tampere/Finnland, wo sie zur Zeit zwei Semester an der University of Applied Science Tampere absolviert, Valentina Ikstadt reiste aus London an.
Der IHC wird den IPP-Förderpreis alljährlich an Studentinnen und Studenten der OWL-Hochschulen verleihen, die mit herausragenden Leistungen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften aufwarten. Die mit einem Stipendium dotierte Auszeichnung dient der Förderung der Internationalisierung der beruflichen Bildung und ermögliche, so der Ausschreibungstext, "dem wissenschaftlichen Nachwuchs einen individuell gestalteten Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland".
Annika Schulte studiert seit dem Sommersemester 2006 an der Fachhochschule Bielefeld im Europäischen Studiengang Management. Ihr Interesse an logistischen Prozessen und ihr Wunsch praktische Erfahrungen aus der Berufsausbildung mit theoretischem Wissen zu ergänzen und zu vervollständigen, haben die ausgebildete Speditionskauffrau bewogen, diesen Bereich als einen Schwerpunkt für ihr Hauptstudium auszuwählen.