03.01.2013

Mindener Architekturstudentinnen gewinnen Wettbewerb „Wohnkultur OWL“

Zum zweiten Mal hat die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungswirtschaft in OWL den Wettbewerb „Wohnkultur OWL“ ausgelobt.

Ziel des Wettbewerbs ist, die Attraktivität und Qualität des Wohnstandortes Ostwestfalen-Lippe (OWL) nachhaltig zu steigern.

Die Aufgabe für die studentischen Teams bestand darin, Grundrisse ausgewählter Wohngebäude des sozialen Wohnungsbaus der 1950er und 1960er Jahre in Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit dieser Wohnanlagen zu überarbeiten. Dabei ging es nicht nur um die energetische Sanierung, auch die Lebensbedürfnisse der kommenden Jahre sollten berücksichtigt werden.

Insgesamt wurden 27 Arbeiten von Architekturstudierenden des Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld und von Studierende der Innenarchitektur der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Detmold) eingereicht. Das Preisgericht setzte sich aus Professoren der beiden Hochschulen sowie Vertretern der Wohnungswirtschaft in OWL zusammen.

Der erste Preis ging an drei Architekturstudentinnen von der Fachhochschule Bielefeld: Alexandra Diekmann, Esther Bölling und Elena Fey beschäftigten sich in ihrem Entwurf mit einem Umbaukonzept der Bauvereinsstraße in Herford.

Insgesamt werden sieben Arbeiten gewürdigt. Die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungswirtschaft in OWL hat Preisgelder in Höhe von insgesamt 2.000 Euro ausgelobt. Die Preisverleihung fand kurz vor Weihnachten im Elsbachhaus in Herford statt. Die Pläne können dort besichtigt werden.

Hans-Jörg Schmidt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Wohnungswirtschaft in OWL und Geschäftsführer der Aufbaugemeinschaft Espelkamp und Dieter Klein, Organisator des Wettbewerbs und Geschäftsführer der Wohnungswirtschaft Herford sind sich sicher, dass die Kooperation mit den Fachhochschulen eine wunderbare Symbiose von Praxis und Wissenschaft darstellt, die zukünftig unbedingt fortgesetzt und vertieft werden soll.

Die Wohnungswirtschaft in OWL ist eine Arbeitsgemeinschaft von 29 Wohnungsunternehmen mit mehr als 60.000 Wohnungen in OWL. Die einzelnen Wohnungsunternehmen modernisieren überall in OWL ihre eigenen Wohnanlagen vor allem unter energetischen Schwerpunkten. Das Thema Wohnen ist in einer sich ständig verändernden Gesellschaft zunehmend komplexer geworden, heißt es in der Presseerklärung, und es könne nicht nur eine Lösung geben, sondern viele differenzierte Lösungen. Der Wohnungswirtschaft in OWL sei es daher wichtig, möglichst viele Impulse für ihre praktische Arbeit zu bekommen und sie erhofft sich diese auch von dem Ideenwettbewerb "Wohnkultur OWL".

Bewertungskriterien:

Wohnumfeld
Einbindung in die Umgebung, räumlich und gestalterisch

Raumkonzept / Gebäudeplanung
Qualität der Grundrisse
Lage der Zugänge
Gestaltung
Material / Konstruktion
Angemessenheit des architektonischen Vorschlags
Barrierefreiheit (Bewegungsflächen / DIN Vorschriften..)
Grün- und Außenanlagen

 

Preisgericht:

Fachhochschule Bielefeld Campus Minden
Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen
     
Frau Prof. Dipl.-Art. Gesche Grabenhorst
Herr Prof. Dr.-Ing. Andreas Uffelmann

Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur

Frau Prof. Dipl.-Ing. Ulrike Kerber
Herr Prof. Thomas Kessler

Aufbaugemeinschaft Espelkamp GmbH
Frau Dipl. Ing. Birgit Aumann-Keull

WWS Wohn- und Wirtschafts- Service Herford GmbH
Herr Dipl. Ing. Dieter Klein