29.09.2010

Studieren in Michigan

Im Wintersemester 2010/11 haben 43 Studierende des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit der Fachhochschule (FH) Bielefeld ihr Studium im Ausland bei einer der vielen Partnerhochschulen begonnen. Vier von ihnen sind in Marquette an der North Michigan University untergebracht, mit

Im Wintersemester 2010/11 haben 43 Studierende des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit der Fachhochschule (FH) Bielefeld ihr Studium im Ausland bei einer der vielen Partnerhochschulen begonnen. Vier von ihnen sind in Marquette an der North Michigan University untergebracht, mit der der Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit eine langjährige Beziehung pflegt.

Tanja Danelski studiert Wirtschaftspsychologie und ist für zwei Semester in Marquette.
Eine Beschreibung ihrer ersten Eindrücke vom Leben und Studium in den USA erreichte nun die FH Bielefeld:

Marquette

Die Stadt ist klein, sehr schön und bietet viele Outdoor Aktivitäten. Die Natur ist unbeschreiblich. Superior Lake, der Strand und die Bäume, die mittlerweile alle einen unterschiedlichen Farbton haben, sind etwas, was man gesehen haben muss. Allein die intensiven Herbstfarben sind die Reise wert!

Es ist eine Kleinstadt und wie es in amerikanischen Kleinstädten so ist, kennt man sich recht gut. Alles ist friedlich und relaxed. Eine optimale Stadt, um ablenkungsfrei zu studieren. Neun Monate sind ok, danach brauche ich aber definitiv New York zum Ausgleich.

Das Studium

Das Studium hier ist in vielen Hinsichten ganz anders. Es ist einfach ein ganz anderes System. Und wie immer sind einige Dinge besser und andere ... sagen wir einfach gewöhnungsbedürftig. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich mich jemals daran gewöhnen werde, im Schnitt 200 Seiten pro Woche zu lesen. Es war wohl eine gute Idee, für zwei Semester zu kommen. Im ersten passt man sich an, das zweite genießt man.

Das erste Fazit

Insgesamt bin ich sehr zuversichtlich, denn ich sehe, dass ich hier unglaublich viel lerne. Über das Land, die Leute, Deutschland und mich. Ausland scheint die beste Umgebung für Selbsterkenntnis zu sein. Ich schätze als Psychologin ist man prädestiniert für das Reisen, oder vielleicht auch nur für das intensive Beobachten, Denken und Lernen. Auch wenn es nie einfach ist, ist es genau das was ich möchte: Verstehen und Lernen.