Bielefeld (fhb). Im Rahmen der Fotoausstellung »Die Bielefelder Schule - Fotokunst im Kontext« gehen am Donnerstag, 16. Oktober, die Künstlergespräche in eine neue Runde: Um 19 Uhr diskutiert Dr. Anna Zika, Professorin für Theorie der Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld, in der Alten Stadtbibliothek mit Karl Martin Holzhäuser, ehemaliger Professor und Mitbegründer des Bereichs Modefotografie der FH Bielefeld. Sie werden sich über das besondere Verhältnis zwischen Mode und Fotografie sowie über die Bielefelder Modefotografie im Speziellen austauschen.
Doch was ist eigentlich Mode? »Mode ist jede ästhetische Aussage, die wir nach Außen tragen, das heißt wie wir uns kleiden, aber auch wie wir uns schminken, wie wir uns verhalten oder welches Auto wir fahren; also alles, was zu unserer äußeren Erscheinung beiträgt. Allerdings gehört zur Mode nicht nur die Kunst, sich zu zeigen, sie braucht auch das Publikum, das sie sieht«, erklärt Anna Zika.
Die Mode wurde an der Fachhochschule Bielefeld seit 1975 professionell ausgeleuchtet, und so ist die Modefotografie ein Markenzeichen der »Bielefelder Schule« geworden. Viele heute namhafte Modefotografen haben an der FH Bielefeld studiert. Zwei von ihnen sind mit Fotoarbeiten in der Ausstellung »Die Bielefelder Schule - Fotokunst im Kontext« vertreten: Leif Schmodde, Werbefotograf aus Hamburg, und Axel Hoedt, der in London für bekannte Modemagazine und Labels arbeitet.
Programm der Ausstellung »Die Bielefelder Schule - Fotografie im Kontext»