17.03.2015

Ein vorläufiger Schlusspunkt ist gesetzt

Lenkungsgruppe zur Systemakkreditierung trifft sich zum letzten Mal.

Bielefeld (fhb). Die Unterlagen sind verschickt, die Begehungen haben stattgefunden, nun kann die Lenkungsgruppe zur Systemakkreditierung erst einmal aufatmen. In einem Abschlusstreffen wurden die Eindrücke zusammengefasst.

Unter Systemakkreditierung wird ein Verfahren zur Akkreditierung von Studiengängen an Hochschulen verstanden, bei dem eine Akkreditierungsagentur nicht die zu akkreditierenden Studiengänge begutachtet, sondern stattdessen das Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Dahinter steht die Erwartung, dass ein leistungsfähiges Qualitätssicherungssystem gewährleistet, dass alle im Rahmen dieses Systems eingerichteten Studiengänge den Anforderungen genügen.

Das Gutachten soll im Juni kommen. Insgesamt habe der Prozess gezeigt, dass das Qualitätsmanagementsystem der FH Bielefeld schon sehr ausgereift ist. Die Gutachter lobten die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschulleitung, Verwaltung und den Fachbereichen. Außerdem sei seit der ersten Begehung eine Weiterentwicklung  erkennbar und somit ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess vorhanden. Trotzdem bestehe noch Handlungsbedarf: Es wurde ein Entwurf zur Rahmenprüfungsordnung erstellt, der nun im Senat diskutiert und verabschiedet werden soll. Auch die Evaluationsordnung wird derzeit überarbeitet. Zudem sollen die Anforderungen an Partnerunternehmen für die praxisintegrierten Studiengängen definiert und ein Leitfaden zur Einbringung der Seminarevaluationen erstellt werden. "Es gibt noch was zu tun, doch eigentlich müsste bis Juni alles schaffbar sein", blickt Präsidentin Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff als Projektleiterin der Systemakkreditierung positiv in die Zukunft. Das Lenkungsteam habe sehr gute Arbeit geleistet und dafür bedanke sie sich, so die Präsidentin.