Dieser Studiengang kombiniert juristische und betriebswirtschaftliche Inhalte. Das vermittelte Rechtswissen wird mit betriebswirtschaftlichem "Rüstzeug" kombiniert. Die Absolventinnen und Absolventen können damit später in der Praxis unternehmerische Entscheidungen rechtlich abgesichert treffen und umsetzen. Im Vergleich zu den Studiengängen Wirtschaftsrecht an anderen Hochschulen weist die Ausbildung an der FH Bielefeld einige Besonderheiten auf. Eckpunkte des Bielefelder Modells sind Veranstaltungen zum Thema Vertragsgestaltung, eine umfassende Vermittlung von Kenntnissen im Europarecht und im internationalen Wirtschaftsrecht sowie ein hoher Anteil an so genannten Übungen, in denen in Kleingruppen die juristische Fallbearbeitung trainiert wird. Nach der Vermittlung der Grundlagen haben die Studierenden im Hauptstudium die Möglichkeit zur Spezialisierung. Hierfür stehen ihnen die vier juristischen Schwerpunkte Handel und Industrie, Produktion, Umwelt und Technik, Management und Personal sowie Steuerrecht und betrieblich Steuerlehre zu Verfügung. Die theoretische Ausbildung an der Hochschule wird ergänzt durch ein obligatorisches Praxis- oder Auslandssemester, in dem die Studierenden ihre Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch einsetzen können. Zum Abschluss ist eine Diplomarbeit anzufertigen. Das gelungene Konzept des Studiengangs wird durch die hohe Akzeptanz bei den Studierenden und die hohen Bewerberzahlen unterstrichen. Im Wintersemester 2003/04 haben sich auf die 71 Plätze insgesamt 520 Studieninteressierte beworben.