Der Vielfalt und der Chancengleichheit verschreibt sich die Fachhochschule (FH) Bielefeld schon immer. Diesem Engagement hat sie nun offiziell Nachdruck verliehen und die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Über 1.100 Unternehmen haben die Urkunde bereits unterschrieben, doch nur sieben Hochschulen in Nordrhein-Westfalen machen mit. Eine davon ist jetzt die FH Bielefeld.
Mit der Unterschrift verspricht die Hochschule, auch künftig Chancengleichheit und Vielfalt von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, Nationalität, Religion und Weltanschauung zu fördern. Die FH Bielefeld verpflichtet sich durch die Mitgliedschaft dazu, die Vielfalt aktiv in der alltäglichen Arbeit an der Hochschule zu leben. Sie schafft damit ein Umfeld, das frei von Vorurteilen ist. Die unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten der Lehrenden, wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter sowie der Studierenden werden an der Hochschule als Wettbewerbsvorteil verstanden. Denn die Unterschiede ermöglichen vielfältige Perspektiven in der Problemlösung, Forschung und Entwicklung.
In Zeiten der Globalisierung wird „Diversity“, also die individuelle Vielfalt der Beschäftigten, für Unternehmen immer wichtiger. Die „Charta der Vielfalt“ fordert die Unternehmer dazu auf, die Buntheit ihres Kollegiums anzuerkennen und wertzuschätzen. Dies sei der Schlüssel zum Erfolg.
Die Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ ist eine freiwillige Selbstverpflichtung. Die Mitglieder berichten jährlich über ihre Aktivitäten zur Förderung der Vielfalt und über die dadurch erzielten Fortschritte.