Bielefeld. In diesem Jahr erwartet Nordrhein-Westfalen so viele junge Menschen an den Hochschulen wie noch nie. Die besonders geburtenstarken Jahrgänge und auch die Schülerinnen und Schüler des doppelten Abiturjahrgangs werden ihr Studium aufnehmen. Um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen, bereist Wissenschaftsministerin Svenja Schulze seit geraumer Zeit in Hochschule in NRW. Heute war sie in Bielefeld zu Gast an der Fachhochschule und der Universität.
In Bielefeld, so der Eindruck der Ministerin, werde schon heute viel für den doppelten Abiturjahrgang getan: sowohl die Fachhochschule als auch die Universität setzen auf eine gute Studienberatung für Schülerinnen und Schülern. Die Fachhochschule hat gemeinsam mit der lokalen Arbeitsagentur ihr Beratungsangebot ausgebaut und besucht verstärkt die lokalen Gymnasien, um über Studienangebote und Studienmöglichkeiten zu informieren. Auch die Universität Bielefeld hat die Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern deutlich intensiviert. Erster Ansprechpartner von Schülergruppen ist das "SchülerInnenBüro".
Ein Schwerpunkt ab dem kommenden Wintersemester liegt sowohl an der FH als auch an der Uni im Bereich Personal: Mehr Lehrende, mehr Tutoren, mehr Studienberater und mehr Personal für die Studierendenverwaltung. Auf Initiative der beiden Hochschulen werden zudem die Bielefelder Verkehrsbetriebe die Taktung der Stadtbahnen und Busse zum Hochschulcampus deutlich erhöhen, um die größere Zahl Studierende transportieren zu können.
"Die Landesregierung hat ein breites Maßnahmenpaket geschnürt, damit die Schülerinnen und Schüler des doppelten Abiturjahrgangs 2013 gute Zukunftschancen haben. Bei meiner Hochschul-Tour will ich sehen, was gut vorankommt und wo wir als Land noch helfen können", sagte die Wissenschaftsministerin. Mit der Entwicklung an den beiden Bielefelder Hochschulen sei sie sehr zufrieden.