Kooperationspartner sind neben Universitäten in Manitoba und Saskatchewan hier auch Forschungseinrichtungen in Frankreich und Spanien. Der Gesamtetat beträgt 184.000 Euro. "Das Projekt soll zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure für die industrielle Globalisierung und die immer weiter zusammenwachsenden Märkte fit machen", erklärte die Rektorin der FH Bielefeld, Dr. Beate Rennen-Allhoff. Hierzu sollen vor allem Schlüsselqualifikationen, Sprachkenntnisse und kulturelle Aspekte vermittelt werden.
Die Europäische Kommission fördert mit rund 242.000 Euro zwei wissenschaftliche Kooperationsprojekte zwischen Nordrhein-Westfalen und Kanada im Bereich der Hochschulbildung. Bei den geförderten Projekten der Fachhochschulen Bielefeld und Bonn-Rhein-Sieg soll auf der Graduierten- und Post-Graduierten-Ebene eine institutionelle Zusammenarbeit mit kanadischen Wissenschaftlern etabliert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung internationaler Curricula und auf der Mobilität von Studierenden. Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft: "Der Erfolg dieser beiden Kooperationsprojekte freut mich nach meiner jüngsten Kanadareise ganz besonders. Dabei hat sich gezeigt, dass es viele gemeinsame Anknüpfungspunkte gibt, die wir jetzt intensivieren müssen. Dabei sind der Ausbau von Kooperationen, aber vor allem der persönliche Austausch entscheidend. Wissenschaftler und Studierende aus Kanada sind in Nordrhein-Westfalen stets willkommen."
Für die Teilnahme an der neunten Auflage der Kooperationsprogramme EU/USA und EU/Kanada hat die EU-Kommission insgesamt 19 neue Projekte mit zusammen 117 beteiligten Einrichtungen ausgewählt - elf davon kommen aus Deutschland. Die Projekte werden von der Kommission und den zuständigen Stellen in den USA und Kanada gemeinsam über drei Jahre mit 2,6 Millionen Euro finanziert. Nach Angaben von EU-Bildungskommissar Ján Figel' ist das Programm die Antwort auf die wachsende Nachfrage nach akademischer Kooperation über den Atlantik.