Generalsekretär des Schwedisch-Deutschen Forschungsvereins (styff) informiert sich über die Hochschule und Kooperationsmöglichkeiten.
Bielefeld (fhb). Erste Kontaktaufnahme: Der Generalsekretär des Schwedisch-Deutschen Forschungsvereins (styff), Botschafter a. D. Leif Sjöström, und seine Kollegen von der Royal Swedish Academy of Engineering Sciences (IVA), Dr. Magnus Breidne und Hampus Lindh, informierten sich am vergangenen Dienstag an der Fachhochschule Bielefeld über das deutsche Hochschulsystem und Kooperationsmöglichkeiten. Gastgeber waren der Vizepräsident der FH Bielefeld, Prof. Dr. Andreas Beaugrand, und die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, Dorit Hekel.
Bielefeld war die dritte Station der Schweden auf ihrer Informationsreise durch Deutschland. Zuvor hatten sie der RWTH Aachen und der Hochschulrektorenkonferenz in Bonn einen Besuch abgestattet. Im Anschluss an den Bielefeld-Besuch ging es dann weiter nach Hamburg. Grundsätzlich geht es darum, von deutschen Beispielen Ansätze für die strategische Ausrichtung kleiner und mittelgroßer Hochschulen in Schweden im internationalen Kontext abzuleiten. Außerdem diente die Informationsreise der Vorbereitung des Besuchs einer größeren Delegation der Royal Swedish Academy of Engineering Sciences, die im nächsten Jahr stattfinden und eventuell auch an der FH Bielefeld Station machen wird. Dadurch soll sich auch eine Intensivierung der schwedisch-deutschen Hochschulkontakte ergeben mit positiven Auswirkungen auf den Studierendenaustausch. Prof. Beaugrand: “Natürlich haben wir großes Interesse, das schwedische Hochschulsystem näher kennenzulernen und die Vorzüge des Lehr- und Forschungskonzepts an Fachhochschulen zu erläutern.“
Auf Wunsch der Gäste standen die Ingenieurdisziplinen im Mittelpunkt der ersten Visite. Es ging in die Labore ‚Apparative Biotechnologie‘ und ‚Mieletec‘ des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM). Prof. Dr. Claudia Cottin, Prof. Dr. Christian Schröder und Prof. Dr. Anant Patel gaben einen Überblick über die Forschungsaktivitäten des Fachbereichs und seine Industriekontakte. IuM-Dekan Prof. Dr. Lothar Budde stand Rede und Antwort, als Detailfragen zur Organisation und Ausrichtung des Fachbereichs erörtert wurden.