Er tritt die Nachfolge von Professor Joachim Bahndorf an, der das Amt des Prorektors für Forschung und Entwicklung übernommen hat. Nach dem Abitur am Helmholtz-Gymnasium zu Bielefeld studierte er Bauingenieurwesen an der TU Braunschweig. Nach seinem Diplomabschluss arbeitet er sechs Jahre im Ingenieurbüro Grundbauingenieure Steinfeld und Partner in Hamburg. Von 1989 - 1994 war Hans-Georg Gülzow als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bodenmechanik, Felsmechanik und Verkehrswasserbau an der RWTH Aachen beschäftigt und erhielt an der FH Aachen einen Lehrauftrag für das Lehrgebiet Grundbau und Bodenmechanik. 1994 promovierte er zum Doktor der Ingenieurwissenschaften an der RWTH Aachen und erhielt im gleichen Jahr den Carl-Rappert-Grundbaupreis für seine Dissertation "Dreidimensionale Berechnung des Zweiphasenströmungsfeldes beim Tunnelvortrieb unter Druckluft in wassergesättigten Böden". 1995 kehrte der gebürtige Bielefelder in seine Heimat zurück und arbeitete als Projektleiter im Erdbaulabor und Ingenieurbüro Schemm in Borgholzhausen. 1997 folgte Hans-Georg Gülzow dem Ruf an die FH Bielefeld. Am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen vertritt er die Lehrgebiete Grundbau und Bodenmechanik sowie Mathematik.