Bielefeld (fhb). Kompakt, konkret, kurzweilig: Gute zwei Stunden, und die Erstsemester am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik - kurz: IuM - waren heute auf der Begrüßungsveranstaltung mit Information rund ums Studieren versorgt und mit Ansprechpartnern am Fachbereich vertraut gemacht worden. IuM-Dekan Prof. Dr. Lothar Budde vor den rund 500 Neuen, die am Standort Bielefeld und am Studienort Gütersloh studieren werden, im Audimax an der Wilhelm-Bertelsmann-Straße: "Herzlich willkommen. Sie haben sich für die richtige Hochschule entschieden. Wir werden sie nach besten Kräften durchs Studium begleiten." Er formulierte aber auch diese Erwartung: "Wir sind eine Hochschule, die durch die Studierenden mitgestaltet wird." Also aktive Partnerschaft beim Lernen und Lehren und zudem Übernahme von Verantwortung in der studentischen Selbstverwaltung. "Sie werden nie wieder in so kurzer Zeit so viele Bekanntschaften und Freundschaften machen wie hier. Nutzen Sie diesen Lebens- und Ausbildungsabschnitt so, dass er unvergessen bleibt", formulierte Dekan Budde.
Sein Kollege Prof. Dr. Jörn Loviscach hatte die Moderation der Begrüßungsveranstaltung übernommen und informierte mit Daten, Zahlen und Fakten, wie der Fachbereich aufgestellt ist und welche Serviceleistungen er erbringt, damit das Studium überschaubar und möglichst glatt verläuft. Loviscach selber hatte in seinen Mathematik-Vorkursen schon so manchen Erstsemester kennengelernt, der sich fit machen wollte für den Semestereinstieg. Solche Vorkurse und zudem Zusatzangebote während der ersten Studienphase, wie etwa Tutorien, sind sehr gut nachgefragt am Fachbereich. Loviscach warb dafür, sich im Studium in Lerngruppen zusammenzufinden. Einzelkämpfer machten sich das Leben unnötig schwer. Und er machte aufmerksam auf E-Learning-Angebote als sinnvolle Ergänzung zur traditionellen Form des Lehrens und Lernens.
Dr. Marita Ripke, die Leiterin der Zentralen Studienberatung der FH Bielefeld, informierte unter anderem über Studienfinanzierung, Schulungsangebote für Studierende und Ansprechpartner für persönliche Beratungsgespräche, wenn das Studium denn einmal nicht so wie geplant verläuft.
Barbara Lawatzki und Sandra Schoeß vom Akademischen Auslandsamt klärten auf über das Studieren im Ausland und Praktikumsaufenthalte, nannten Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprojekte. Ihr Motto: Ein Auslandsaufenthalt lohnt sich immer und kann entscheidend sein beim Start ins Berufsleben.
Brigitte Böwingloh und Andrea Knieps stellten das so genannte "Praxisbüro" des Fachbereichs vor, das unter anderem enge Kontakte zu Unternehmen pflegt, Workshops, Exkursionen und Praktikumsplätze anbietet und durch eine eigene Stellenbörse Jobs auch für Studierende vermittelt.
Recht konkret wurde es für die Erstsemester, als Prof. Dr. Sebastian Hoffman über die Arbeit des Prüfungsausschusses berichtete und dabei Details zur Notenvergabe preisgab und die Sinnhaftigkeit und Verbindlichkeit von Prüfungsverordnungen schilderte.
Kurznotizen von Studierenden für die neuen Kommilitonen rundeten das Info-Paket ab. Vertreter des Allgemeinen Studierendenausschusses erklärten die Hochschulstruktur und klärten über die Akademische Selbstverwaltung auf. Der Fachschaftsrat nannte seine Aufgaben und Ziele und warb um aktive Mitarbeit.
Moderator Jörn Loviscach wünschte abschließend einen gelungenen Studienstart und ein erfolgreiches Studium. Vor dem Audimax bildete sich anschließend noch eine lange Schlange. Hier hatten Mitarbeiter der Datenverarbeitungszentrale einen Info-Tisch aufgebaut, an dem die FHCard ausgegeben wurde. Und diese Karte wollten sie alle haben, die Neuen am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik.