Cornelia Giebeler wurde 1955 in Siegen/Westfalen geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Architektur/Städtebau und Landesplanung an der Gesamthochschule Siegen, entschied sich dann für das Studium der Soziologie, Pädagogik, Geschichte und Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Nach einem Studien- und Forschungsaufenthalt in Caracas und Yaritagua/Venezuela schloss sie 1979 ihr Studium mit einer Arbeit zum Thema "Landbesetzung und Agrarreform" als Diplom-Soziologin ab. Anschließend war sie bei Arbeit und Leben Herford tätig und wechselte dann wiederum zur Universität. 1990 promovierte sie an der Universität Bielefeld zur Doktorin der Sozialwissenschaften und veröffentlichte ihre Arbeit "Zwischen Protest und Disziplin. Die Feministische Paradoxie." 1993/94 erhielt sie im Anschluss an ein DFG-Forschungsprojekt ein Habilitationsstipendium an der Universität Bremen für das Habilitationsvorhaben "Die Frauen von Juchitán". Sie untersuchte "Kontinuität und Wandel der Geschlechterbeziehungen in der zapotekischen Kultur Juchitáns/Mexiko". Zunächst übernahm Giebeler eine Vertretungsprofessur an der FH Bielefeld. 1998 wurde sie zur Professorin am Fachbereich Sozialwesen berufen. Seither engagiert sie sich in zahlreichen Ausschüssen der Selbstverwaltung der Hochschule wie Fachbereichsrat, Prüfungsausschuss, Haushaltausschuss und Berufungskommissionen. Seit 1996 ist sie Stiftungsbeauftragte der FH Bielefeld und Mitglied der Weiterbildungskommission. An der Entwicklung des Frauenförderplans der FH Bielefeld sowie des Fachbereichs Sozialwesen hatte sie entscheidenden Anteil. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Wilhelm und Prof. Dr. Wolfgang Weigand leitete sie von 1993 bis 1995 das IFOS Institut für Fortbildung, Beratung und Sozialarbeitsforschung an der FH Bielefeld, von 1998 bis 2006 war sie Vorstandsmitglied des Paritätischen Wohlfahrtverbandes Bielefeld. Ihr besonderes Engagement gilt der Weiterentwicklung und Anpassung von Studiengängen und -inhalten. Für die Gründung des Studienschwerpunktes "Global Social Work - Interkulturelle Soziale Arbeit" erhielt Giebeler 2002 den ersten Synergiepreis der FH Bielefeld, mit dem innovative, fachübergreifende Lehrangebote ausgezeichnet werden. Parallel entwickelte sie Kooperationsbeziehungen zu Hochschulen und Praxiseinrichtungen in verschiedenen Ländern Lateinamerikas. An der Curriculumentwicklung des Masterstudiengangs "Angewandte Sozialwissenschaft" hat sie mitgewirkt, den neuen Bachelorstudiengang "Pädagogik der Kindheit" konzipiert. Sie ist Studiengangsleiterin und an der Akkreditierung von Studiengängen beteiligt. Seit 1978 hat Cornelia Giebeler zahlreiche internationale Forschungs- Vortrags- und Kooperationsreisen unternommen und ist Mitglied in unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Netzwerken und Verbünden. Cornelia Giebeler ist Mutter dreier Kinder.