19.05.2006

Studiengebühren: Senat bestätigt die Einführung und beschließt Satzung über die Erhebung

Der Senat hat seinen Beschluss vom 26. Januar 2006 zur Einführung von Studiengebühren auf seiner gestrigen turnusmäßigen Senatssitzung noch einmal bestätigt. Zum kommenden Wintersemester 2006/07 wird die Fachhochschule (FH) Bielefeld für die Studienanfängerinnen und Studienanfänger und ab dem Sommersemester 2007 für alle eingeschriebenen Studierenden Studiengebühren in Höhe von 500 EUR einführen.

Mit einem Antrag und mit Unterstützung von fast 450 Studierenden im Auditorium maximum der Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Maschinenbau in der Wilhelm-Bertelsmann-Straße wollte der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA), dass der Beschluss vom Januar zurück genommen wird.

Nach ausführlicher Diskussion hat der Senat auf der gestrigen Sitzung außerdem die vorgelegte Satzung über die Erhebung von Studiengebühren, ergänzt um einigen Änderungen, beschlossen. Geregelt ist bereits die Verwendung der Studienbeiträge an der FH Bielefeld durch Senatsbeschluss in der April-Sitzung. Danach: "Mindestens 80% der nach Abzug von Risikoausgleich und Verwaltungsaufwand verbleibenden Mittel gehen den Fachbereichen zur Verbesserung der Lehre und des Lehrerfolges zu, sofern sie jeweils eine zur Hälfte aus Studierenden und zur Hälfte aus Lehrenden sowie Akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengesetzte QM-Arbeitsgruppe bilden, die auf der Basis einer Stärken-Schwächen-Analyse unter Berücksichtigung von Evaluationsergebnissen, Rankings und sonstigen Daten pro Studienjahr Vorschläge zum Mitteleinsatz erarbeitet und entgegen nimmt und den Erfolg überprüft. Diese Gruppe tagt mindestens einmal im Semester. Die gleichen Verfahren und Kriterien wie für die Fachbereiche gelten auch für die Verwendung der zentral eingesetzten Mittel."