22.10.2007

Ministerin lobt FH-Gemeinschaftsprojekt

Interdisziplinäres Forschungsprojekt zu Rollstuhlkomfort auf der REHACARE 2007 in Düsseldorf.

47.000 Menschen haben die REHACARE 2007 in Düsseldorf besucht, eine der weltweit größten Gesundheitsmessen mit 750 Ausstellern aus 30 Ländern. Das aktuelle Forschungsprojekt "Optimierung des Rollstuhlkomforts", mit dem sich die Fachbereiche Maschinenbau sowie Pflege und Gesundheit der Fachhochschule (FH) Bielefeld auf dem Gemeinschaftsstand mit dem Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen (BSNW) und dem Rollstuhlhersteller O4 Wheel-Chairs präsentierten, hat lobende Worte von höchster Stelle erhalten. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sprach auf der Fachmesse mit Professor Ralf Hörstmeier und machte sich persönlich ein Bild vom derzeitigen Stand des interdisziplinären Forschungsprojektes der beiden Fachbereiche.

Seit März 2005 arbeiten Professor Hörstmeier und sein Team vom Forschungsschwerpunkt Industrielle BewegungsTechnologie (IBT) am Fachbereich Maschinenbau an der Optimierung von Rollstühlen, um Menschen mit Behinderung in Zukunft mehr Sitz- und Fahrkomfort zu ermöglichen. Die Arbeit ist Teil des "FHprofUnd"-Programms "Angewandte Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft" und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Durch die interdisziplinäre Kooperation mit Professorin Beate Klemme und ihrem Team vom Fachbereich Pflege und Gesundheit der FH Bielefeld wird sichergestellt, dass die technischen Optimierungen auch den Bedürfnissen von Rollstuhlnutzerinnen und -nutzern entsprechen. So wurde eine Befragung zum Thema Rollstuhlkomfort durchgeführt, um die Einflussfaktoren auf das subjektive Komfortempfinden zu ermitteln. Die technische Unterstützung erfolgt durch den Forschungsschwerpunkt IBT sowie durch Unternehmenspartner.