Neben der fachlichen Betreuung durch die Fachbereiche erhalten die Studierenden eine Einweisung und soziale Betreuung durch das Akademische Auslandsamt. Einige der ausländischen Studierenden kommen nach tagelanger Anreise, ausgestattet mit geringen finanziellen Mitteln und einer nicht richtigen Beurteilung der Lebensbedingungen in Deutschland, in Bielefeld an. Nur mit ihrem Reisegepäck versehen, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Akademischen Auslandsamt häufig spät in der Nacht oder am Wochenende die neuen Studierenden am Hauptbahnhof in Bielefeld abholen. Es fehlt den Studierenden dann in der Anfangszeit eine Grundausstattung, um ihr tägliches Leben und Studieren zu organisieren, wenn nicht sofort geeignete Wohnmöglichkeiten gefunden werden können. Hier hat die Fachhochschulgesellschaft den Hilferuf der Leiterin des Akademischen Auslandamts der FH Bielefeld gehört und spontan und unbürokratisch "Startboxen" mit über 40 sinnvollen lebenswichtigen Produkten für das tägliche Leben als Erstversorgung den ausländischen Studierenden zur Verfügung gestellt. Diese Unterstützung ist nur ein Beispiel dafür, wie die noch junge Fachhochschulgesellschaft, 1997 in der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld gegründet, die FH Bielefeld materiell und ideell in Lehre und Forschung unterstützt. Sie will mit ihrer Arbeit helfen, die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Praxis sowie zwischen der FH Bielefeld und Bevölkerung zu vertiefen.
Bisherige Förderungen durch die Fachhochschulgesellschaft:
Die FH Bielefeld unterhält in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen und im Studiengang Wirtschaft ein Austauschprogramm mit kanadischen Universitäten, das aufgrund der Qualitätsansprüche von der Europäischen Union für förderungswürdig befunden wurde. Stipendienergänzungen konnte die Fachhochschulgesellschaft hier bereitstellen.
Am "SOKRATES/ERASMUS"-Förderungsprogramm der EU ist die FH Bielefeld beteiligt und hat mit 43 Partnerhochschulen Abkommen geschlossen. Das EU-Programm steht für die Förderung der Mobilität der Studierenden und Professoren sowie für die Anpassung der Lehrprogramme, Studien- und Prüfungsordnungen. Auch hier konnte die Fachhochschulgesellschaft Studierende mit guten Studienleistungen und sozial bedürftige Studierende unterstützen.
Als einzige europäische Hochschule im Wettbewerb mit Studierendenteams aus den USA und Kanada nahmen Studierende des Fachbereichs Wirtschaft am internationalen Marketingpreis der University of Manitoba/Kanada teil. Die Teams der FH Bielefeld gewannen im Jahr 1998 den ersten Preis und belegten 1999 den zweiten Platz. Hier konnte die Fachhochschulgesellschaft den FH-Teams bessere Wettbewerbsbedingungen ermöglichen.
Die Ausrichtung des Forums Wissenschaft und Forschung, die Beteiligung am 2. Mittelstandsforum Technologietransfer - Multimedia für mittelständische Unternehmen, die Mitausrichtung von Symposien wie "Ist unsere Wirtschaft eine Männerwelt? - Zur Stellung der Frau in der Wirtschaft", die Verleihung der Diplome an Absolventinnen und Absolventen des europäischen Studiengangs Management sowie die Mitfinanzierung von Publikationen und Ausstellungen, sind nur einige weitere Beispiele, wie die Fachhochschulgesellschaft Hilfestellungen bei der Ausbildung der Studierenden der FH Bielefeld leistet.