Die Studierenden beider Hochschulen erarbeiten Strategien, wie Entscheidungen in Unternehmen unter Einsatz moderner Computertechnik bestmöglich unterstützt werden können. Im Fachjargon wird dieses Arbeitsfeld auch als "Business Intelligence" bezeichnet.Dass Brücken zwischen Polen und Deutschland nicht nur fachlich sondern auch interkulturell und auf persönlicher Ebene geschlagen werden, dafür sorgt das umfangreiche Rahmenprogramm der Summer School. Den Auftakt bildete ein Empfang im Rathaus, bei dem die Gäste aus Rzeszow durch Bürgermeister Detlef Helling begrüßt wurden, ehe sie zusammen mit den deutschen Kommilitonen die Stadt auf einem Rundgang in Augenschein nahmen. Einblicke in die hiesige Wirtschaft erhalten die Teilnehmer durch Besuche der Unternehmen Dr. Oetker, Storck in Halle sowie der Brauerei Felsenkeller in Herford. Welche Reize die nähere Umgebung von Bielefeld aufzuweisen hat, soll eine Exkursion nach Paderborn unter Beweis stellen.
Die Summer School wird im jährlichen Wechsel von der Fachhochschule Bielefeld und der Universität in Rzeszow ausgerichtet. Der Startschuss zu der gemeinsamen Veranstaltungsreihe war im vergangenen Jahr in Rzeszow gefallen. Dort hatte man sich mit grundlegenden Fragen des eBusiness, also der Vernetzung von Geschäftspartnern unter Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik, auseinandergesetzt.
Dass das gemeinsame Lernen durchaus zu beständigen Freundschaften führen kann, ist an einer deutsch/polnischen Studierendeninitiative abzulesen: Nachdem die Strapazen der weiten Anreise aus Rzeszow halbwegs überwunden waren, wurde eilends eine Wiedersehensfeier mit den Bielefelder Teilnehmern der letztjährigen Summer School angesetzt, auf der es zu später Stunde zu einem - wohl eher außerfachlichen - grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch kam