11.02.2013

Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik

Kompetenzzentrum für Bewegungsvorgänge auf dem 6. Deutschen AAL-Kongress.

Das Wissenschaftsteam des Kompetenzzentrums für Bewegungsvorgänge - KfB - an der Fachhochschule Bielefeld - Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik - präsentierte das aktuelle Forschungsprojekt "Mobilität ohne Grenzen - neue Wege für Menschen mit Einschränkung" auf dem diesjährigen 6. AAL- Kongress in Berlin. AAL steht für das Innovationsfeld "Ambient Assisted Living". Der Kongress wird vom VDE - Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V - veranstaltet.

Das laufende KFB-Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit den Themen der Wegstreckenvermessung in naturnahen Bereichen und der Sicherheit bei der alltäglichen Streckenplanung für Menschen, die beispielsweise auf ein Hilfsmittel angewiesen sind. Dieses Projekt richtet sich aber auch an junge Familien mit Kinderwagen oder anderen Rollsystemen. Das Forschungsprojekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Des Weiteren gibt es im Rahmen des Forschungsvorhabens die Überlegungen, Stationen mit einfacher Messtechnik für individuelle Fitness-Tests an stark frequentierten Ausgangspunkten zu installieren. Auch Assistenzsysteme, wie Vorspann-Bikes und mobile Notrufsysteme, oder ein Verleih für elektrische Rollstühle sind angedacht. "Wir wollen Rollstuhlnutzern und anderen Menschen mit und ohne Behinderung einen sorgenfreien und erholsamen Ausflug ermöglichen", so Prof. Dr.-Ing. Ralf Hörstmeier.

Im vielfältigen Kooperationsnetzwerk des Projektes konnte der Kooperationspartner G.P.S. Ortungssysteme aus Wallenhorst bei Osnabrück für die gemeinsame Veranstaltungen in Berlin in Berlin gewonnen werden.