Im Zentrum der ersten bundesweiten Fachtagung zur Hochschuldidaktik in gesundheitsbezogenen Studiengängen der FH Bielefeld stand die Frage, wie Studierenden eine umfassende Kompetenzentwicklung im Studium ermöglicht werden kann. Eingeladen hatte die Lehreinheit Pflege und Gesundheit - über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Hochschullehre und aus kooperierenden Einrichtungen der Berufspraxis waren der Einladung zu einem interdisziplinären Austausch zu Fragen der Gestaltung der Hochschulehre in die Ravensberger Spinnerei gefolgt.
In einem der beiden Eröffnungsvorträge beschrieb Professor Peter Zervakis in seiner Eigenschaft als Leiter des Bologna-Zentrums der Hochschulrektorenkonferenz den Einfluss der Bologna-Reform auf die Hochschuldidaktik. Er betonte, dass die Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland, die Qualität der Studienangebote tiefgreifend verändert und gleichzeitig auffordert, die Kompetenzorientierung in den Studiengängen in den Vordergrund zu stellen. Im Anschluss referierte Professor Johannes Wildt vom hochschuldidaktischen Zentrum der Technischen Universität in Dortmund zur Frage, wie Forschung, als ein Merkmal hochschulischer Ausbildung, gelehrt bzw. gelernt werden kann. Er legte dar, wie sich das Humboldt'sche Bildungsverständnis zur "Bildung des ganzen Menschen zu vernunftgemäßem, freiem, selbstbestimmtem sittlichen Handeln" mit der Zielsetzung der Beschäftigungsfähigkeit im Bologna-Prozess vereinbaren lässt. Durch die Kompetenzorientierung in der Gestaltung von Lehr-Lernprozessen in den Studiengängen werde sowohl die Fähigkeit zur gesellschaftlichen Mitbestimmung als auch die Beschäftigungsfähigkeit angesprochen.
In anschließenden Foren und Workshops diskutierten die Teilnehmenden, die von den Referenten vorgestellten Best Practice Beispiele aus den Hochschulen zu geeigneten Konzepten sowie Modelle zur Gestaltung von Studiengängen, zu Lernprinzipien, die die Eigenorganisation von Lernprozessen in den Mittelpunkt stellen sowie zur Gestaltung von praktischen Anteilen im Studium. Die Referenten boten dazu eine theoretische Basis und berichteten von ihren unterschiedlichen Erfahrungen in der Umsetzung innovativer Lehr-Lernkonzepte. Des Weiteren wurden in Workshops Beispiele und Übungen zur Umsetzung theoretischer Prinzipien zum kompetenzorientierten Lehren und Lernen sowie zu entsprechenden Prüfungsformaten angeboten.
Im Rahmen der Anforderungen an die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge wurden von den Teilnehmenden gegenseitige Anregungen, Erfahrungsberichte und Ideen interessiert diskutiert und mit in die jeweiligen Hochschulen genommen.
Im Abschlussplenum wurde festgehalten, dass ein Austausch zu hochschuldidaktischen Fragestellungen bereichernd und notwendig ist, im hochschulischen Alltag jedoch oftmals der kollegiale Austausch kaum möglich ist.
Den Startschuss für die Fachtagung hat die Fachhochschule Bielefeld gegeben, es werden weitere, mit der Darstellung von Best Practice Beispielen aus andern Hochschulen folgen.
Im Zentrum der ersten bundesweiten Fachtagung zur Hochschuldidaktik in gesundheitsbezogenen Studiengängen der FH Bielefeld stand die Frage, wie Studierenden eine umfassende Kompetenzentwicklung im Studium ermöglicht werden kann. Eingeladen hatte die Lehreinheit Pflege und Gesundheit - über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Hochschullehre und aus kooperierenden Einrichtungen der Berufspraxis waren der Einladung zu einem interdisziplinären Austausch zu Fragen der Gestaltung der Hochschulehre in die Ravensberger Spinnerei gefolgt.
In einem der beiden Eröffnungsvorträge beschrieb Professor Peter Zervakis in seiner Eigenschaft als Leiter des Bologna-Zentrums der Hochschulrektorenkonferenz den Einfluss der Bologna-Reform auf die Hochschuldidaktik. Er betonte, dass die Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland, die Qualität der Studienangebote tiefgreifend verändert und gleichzeitig auffordert, die Kompetenzorientierung in den Studiengängen in den Vordergrund zu stellen. Im Anschluss referierte Professor Johannes Wildt vom hochschuldidaktischen Zentrum der Technischen Universität in Dortmund zur Frage, wie Forschung, als ein Merkmal hochschulischer Ausbildung, gelehrt bzw. gelernt werden kann. Er legte dar, wie sich das Humboldt'sche Bildungsverständnis zur "Bildung des ganzen Menschen zu vernunftgemäßem, freiem, selbstbestimmtem sittlichen Handeln" mit der Zielsetzung der Beschäftigungsfähigkeit im Bologna-Prozess vereinbaren lässt. Durch die Kompetenzorientierung in der Gestaltung von Lehr-Lernprozessen in den Studiengängen werde sowohl die Fähigkeit zur gesellschaftlichen Mitbestimmung als auch die Beschäftigungsfähigkeit angesprochen.
In anschließenden Foren und Workshops diskutierten die Teilnehmenden, die von den Referenten vorgestellten Best Practice Beispiele aus den Hochschulen zu geeigneten Konzepten sowie Modelle zur Gestaltung von Studiengängen, zu Lernprinzipien, die die Eigenorganisation von Lernprozessen in den Mittelpunkt stellen sowie zur Gestaltung von praktischen Anteilen im Studium. Die Referenten boten dazu eine theoretische Basis und berichteten von ihren unterschiedlichen Erfahrungen in der Umsetzung innovativer Lehr-Lernkonzepte. Des Weiteren wurden in Workshops Beispiele und Übungen zur Umsetzung theoretischer Prinzipien zum kompetenzorientierten Lehren und Lernen sowie zu entsprechenden Prüfungsformaten angeboten.
Im Rahmen der Anforderungen an die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge wurden von den Teilnehmenden gegenseitige Anregungen, Erfahrungsberichte und Ideen interessiert diskutiert und mit in die jeweiligen Hochschulen genommen.
Im Abschlussplenum wurde festgehalten, dass ein Austausch zu hochschuldidaktischen Fragestellungen bereichernd und notwendig ist, im hochschulischen Alltag jedoch oftmals der kollegiale Austausch kaum möglich ist.
Den Startschuss für die Fachtagung hat die Fachhochschule Bielefeld gegeben, es werden weitere, mit der Darstellung von Best Practice Beispielen aus andern Hochschulen folgen.