17.03.2005

Leonardo da Vinci-Projekt „eLearning-assistant” – Strukturierungsphase eingeleitet

Der Fachbereich Pflege und Gesundheit richtete das zweite Partner- und Schulungstreffen des europaweiten Leonardo-Pilotprojekts „eLearning-assistant“ aus.

Am 17. und 18. Februar 2005 fand in der Fachhochschule Bielefeld im Fachbereich Pflege und Gesundheit das zweite Partner- und Schulungstreffen des europaweiten Leonardo-Pilotprojekts "eLearning-Assistent" statt. In dem Projekt, welches mit einer Gesamtsumme von 700 000 € zu 60% von der EU gefördert wird, haben sich 14 Partnereinrichtungen aus Schule und Hochschule in 7 europäischen Ländern unter der Federführung von Prof. Dr. Annette Nauerth und Prof. i.V. Dr. Dr. Petra Pfefferle zusammengefunden, um neue eLearning gestützte Unterrichtsformen zu entwickeln und zu erproben. Mit diesem zweiten Treffen begann die erste Schulungsphase von Lehrern und Dozenten, welche zukünftig innerhalb ihrer Einrichtung eLearning Module einsetzen, erproben und entwickeln möchten. Das Konzept der ersten Schulung sieht bereits für die Dozenten und Lehrer einen Wechsel von online-Teachertrainingeinheiten und Präsenzphasen vor, um sie mit dieser neuen Art des Lernens vertraut zu machen. Dies soll sie dazu befähigen zukünftig bereits entwickelte eLearning Module aus dem ersten Leonardo-Pilotprojekt , in ihrer Hochschulen oder Pflegeschule zu implementieren. Während dieser ersten Präsenzphase stand zunächst die Didaktik des eLearnings, das Vertrautwerden mit der gemeinsamen Lernplattform und zahlreiche persönliche Beratungsgespräche im Vordergrund, um für die unterschiedlichen Partner eine gemeinsame Lernbasis zu schaffen. In einer zweiten Schulungsphase ab Mai 2005 werden die Partner dazu qualifiziert, selbst eLearning -Einheiten zu erstellen und diese zu erproben. In einer Reihe von regelmäßigen Partnertreffen, die mit diesem Treffen begann, sollen Erfahrungen ausgetauscht und länderübergreifend Konzepte zur Umsetzungen und Verbreitung von eLearning-Methoden entwickelt werden. Das Projekt möchte nicht nur europaweite Impulse für die berufliche Bildung geben, sondern auch als Ideengeber für andere schulische Bildungsformen fungieren. Hierzu sind Workshops für die Fachöffentlichkeit aller Bildungseinrichtungen geplant.