30.01.2013

MIND: FHCard, neues Lernzentrum und mehr

Datenverarbeitungszentrale und Hochschulbibliothek bilden Serviceverbund.

Mit Jahresbeginn ist der offizielle Startschuss für den neuen Serviceverbund Medien- und Informationsdienste "MIND" aus Bibliothek und Datenverarbeitungszentrale (DVZ) gefallen. Mehr als zwei Jahre lang hat eine Projektgruppe die Gründung von "MIND" vorbereitet und gemeinsam einen Servicekatalog, Leitlinien der Zusammenarbeit und eine Gesamtsicht auf laufende und anstehende Projekte erarbeitet, insbesondere im Hinblick auf den bevorstehenden Campusumzug. "In der Projektgruppe haben wir schnell zu einer konstruktiven Zusammenarbeit gefunden, so dass die Ergebnisse voll im Erwartungshorizont liegen", erklärt der wissenschaftliche Leiter von "MIND", Prof. Dr. Hans Brandt-Pook vom Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit.

Ab 2013 geht es darum, die Services beider Einrichtungen nutzerorientiert auszubauen und sie zum Dreh- und Angelpunkt der Zusammenarbeit mit den übrigen Hochschuleinrichtungen werden zu lassen. Gelegenheiten, innovative Angebote zu machen, gibt es im Zuge der Campusplanungen reichlich. Beispielsweise wird am Campus Bielefeld ein neues, von "MIND" betriebenes Lernzentrum aufgebaut, das Studierende beim wissenschaftlichen Lernen und Arbeiten wirkungsvoll unterstützen soll. "Das Lernzentrum ist ein innovatives Dienstleistungskonzept, das es in dieser Form an den bisherigen Standorten der FH nicht gibt und das dazu beitragen wird, die Fachhochschule als Ort des Lernens und Lehrens neu in Szene zu setzen", sagt Dr. Karin Ilg, die Leiterin der Hochschulbibliothek. Und Erich Weidner, Leiter der DVZ, ergänzt: "Seit 2006, dem Beginn der konkreten Campusplanungen, arbeiten die zentralen Einrichtungen gemeinsam auf eine solche Verbesserung der räumlichen und infrastrukturellen Studienvoraussetzungen an der Hochschule hin.

Ein bereits umgesetzter Service unter "MIND" ist die FHCard. Der Dienst- und Studierendenausweis sowie der Bibliotheks-Ausweis wurden in ihr vereint. Am neuen Campus wird die FHCard zusätzlich als Zahlungsmittel und "Schlüssel" für das elektronische Schließsystem dienen." MIND" plant außerdem Themen wie die Verbesserung der Dienste für mobile Endgeräte, damit künftig etwa per Smartphone einfacher auf den Bibliothekskatalog oder die Lernplattform ILIAS zugegriffen werden kann.
Die Bildung von "MIND" steht im Kontext einer umfassenden Neustrukturierung der zentralen Informations- und Mediendienste der FH.
Bereits 2011 war die DVZ mit der Verwaltungs-IT vereint worden. Ziele sind die Entwicklung eines gemeinsamen Serviceverständnisses und ein verbessertes Serviceangebot für die Nutzerinnen und Nutzer in Studium, Lehre, Forschung, Weiterbildung und Verwaltung.

Die "MIND"-Leitung besteht aus drei Köpfen: Prof. Dr. Hans Brandt-Pook, Dr. Karin Ilg und Erich Weidner. Zusammen mit den stellvertretenden Leitungen von Bibliothek und DVZ, Renate Weiß und Michael Korff, bringen sie den Serviceverbund weiter voran. Hochschulbibliothek und DVZ bleiben in "MIND" als eigenständige zentrale Einrichtungen bestehen. Zugleich stellt der Zusammenschluss zum Serviceverbund sicher, dass Ziele, Vorhaben und Ressourcen strategisch gebündelt werden.

In Campuslage werden beide Einrichtungen dann dauerhaft räumlich zusammenrücken. Die Aussichten, dass der neue Begriff MIND sich immer mehr mit Leben füllen wird, sind also bestens.

Dr. Karin Ilg