FH und Universität veranstalteten zum 13. Mal gemeinsam die Berufsfindungsmesse <perspektive>.
Bielefeld (fhb). Die 13. Veranstaltung war wohl eine außerordentlich gute: großes Interesse seitens der Studierenden, viele Gespräche an den über 80 Informationsständen in der zentralen Halle der Universität. Die Aussteller auf der Berufsfindungsmesse <perspektive> hatten am 21. November gut zu tun. Hier Unternehmen auf der Suche nach dem Ingenieur- und Wirtschaftsnachwuchs, dort Ansprechpartner sozialer Einrichtungen, die auf berufliche Perspektiven für den akademischen Nachwuchs hinwiesen. Dörte Husmann vom Career Service der Universität Bielefeld, zuständig für die Messe-Koordination: "Selten waren wir so breit aufgestellt. Die Resonanz war hervorragend."
Die <perspektive> ist eine Koproduktion der Universität Bielefeld und der Fachhochschule Bielefeld. Dem eigenen Nachwuchs die ungewöhnlich guten Chancen auf dem OWL-Arbeitsmarkt und in der akademischen Weiterqualifizierung zu verdeutlichen, ist die eine Seite. Die andere steht für das Engagement der Unternehmen, die Jungakademiker vor Ort halten zu wollen. OWL bietet eine Menge, hat eine intakte mittelständische Branche und teils Weltmarktführer im Maschinen- und Anlagenbau, in der Möbelindustrie oder etwa in der Lebensmittelproduktion. Erstmals dabei waren Non-Profit- und Nichtregierungsorganisationen, die über ihr Engagement in der Region und über ihre globalen Aktivitäten berichteten.
Jessica Gaul von der Zentralen Studienberatung (ZSB) der FH Bielefeld, zugleich <perspektive>-Ansprechpartnerin der Hochschule, war überrascht angesichts der zahlreichen Gespräche und Nachfragen rund um das Thema "Masterstudiengänge". "Der Idee, nach dem Bachelor weiterzumachen, setzt sich bei immer mehr Studierenden durch. Der Informationsbedarf scheint riesengroß", so Jessica Gaul. Die ZSB war mit einem eigenen Stand vertreten, auf dem auch Karin Laube und Sophia Lehmann mit Rat und Tat von 10 bis 17 Uhr Ansprechpartnerinnen waren.
Einen weiteren Infostand der FH Bielefeld betreuten die Mitarbeiterinnen des Akademischen Auslandsamts, Barbara Lawatki und Sandra Schoeß. Auch sie waren von der ungewohnt großen Nachfrage nach Auslandszielen, internationalen Hochschulpartnerschaften und Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium etwa in Australien oder in den USA überrascht.
Zudem wurde - als mittlerweile fester Bestandteil der Messe - zum neunten Mal der Forschungswettbewerb [science fair] ausgerichtet. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern wird die Chance geboten, ihre Forschungsergebnisse auf Postern auszustellen. Während des Abschlussempfangs erhielten die Sieger in drei Kategorien ihre Urkunden und einen Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro. 32 Teilnehmer aus Universität und Fachhochschule hatten Beiträge präsentiert.