Programmakkreditierung, Forschungserfolge und viele Studierende
Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik zieht positive Bilanz auf "Panorama 2013".
Bielefeld (fhb). Zum ersten "Panorama 2013" am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) hatte am Montagnachmittag Dekan Professor Dr.-Ing. Lothar Budde eingeladen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs sowie studentische Vertreter aus Bielefeld und des Studienorts Gütersloh hatten sich zu einem kleinen Empfang eingefunden. Im Rückblick auf 2012 stellte Professor Budde die positiven Entwicklungen am Fachbereich vor: unter anderem die Programmakkreditierung der Studiengänge, die Entwicklung der Studierendenzahlen sowie die Förderung von Forschungsprojekten in Höhe von knapp sechs Millionen Euro. "Panorama" ist die Ablösung des bisherigen Neujahrsempfangs und dient dem Austausch innerhalb der fünf Lehreinheiten am Fachbereich.
Die erfolgreiche Programmakkreditierung aller Bachelor- und Masterstudiengänge am Fachbereich ist abgeschlossen. Damit ist ein wichtiger Schritt für die Qualität von Lehre und Studium getan worden. Bis zum Sommer 2015 soll die geplante Systemakkreditierung an der Fachhochschule Bielefeld abgeschlossen sein und zusätzlich Gewähr dafür bieten, dass alle eingerichteten Studiengänge den Anforderungen der Programmakkreditierung genügen.
Bei über 2.900 Studierenden seien die Kapazitäten am Fachbereich allmählich erschöpft. "Wichtig ist, dass wir die Studierenden in die Regelstudienzeit bekommen", erklärte Budde. Dabei sei darauf zu achten, dass das Lehrangebot durch unterstützende Seminare wie Propädeutika oder die Studienberatung ausgebaut werde.
28 laufende Forschungsprojekte werden mit knapp sechs Millionen Euro gefördert. Zudem freut sich der Fachbereich über 17 Promovenden und Promovendinnen, die ohne die Kooperation mit anderen Hochschulen und Unternehmen ihrer Arbeit nicht nachgehen könnten. Besonders lobte Budde die zweijährige Arbeit des Mieletec-Labors und den gemeinsam mit der Universität Bielefeld betriebenen Forschungsverbund "MoRitS".
Da sich der Umzug in den Campus-Neubau noch verzögere, lohne sich bis dahin auch ein Besuch am Studienort Gütersloh. Nicht nur die Prognose der Studierendenzahlen der nächsten Kohorte für Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen sieht gut aus, auch sei dort der Aufbau eines neuen In-Instituts der Fachhochschule geplant.
Der Dekan bedankte sich mit dem "Panorama 2013" bei den Angestellten des Fachbereichs: "Mit teils schwierigen Rahmenbedingungen haben wir das Jahr 2012 dennoch gut über die Bühne gebracht."