Bielefeld (fhb). 'Zwischen Ausgrenzung und Normalität: Familien(leit)bilder und Geschlechterrollen in aktuellen Armutsdiskursen' ist der Vortrag überschrieben, mit dem Prof. Dr. Sabine Toppe am 17. April die Ringvorlesung zum Thema 'race, class, gender, body' eröffnen wird. Acht Vorträge umfasst die Vorlesungsreihe insgesamt. Es geht um theoretische Zugänge und qualitative Forschung im Bereich sozial-pädagogischer Handlungsfelder. Verantwortlich für das Konzept und die Durchführung dieser öffentlichen Ringvorlesung im Sommersemester zeichnen die Professorinnen Dr. Cornelia Giebeler, Dr. Claudia Rademacher uind Dr. Erika Schulze vom Fachbereich Sozialwesen.
Zur 1. Vorlesung hält Referentin Sabine Toppe fest: "Familiale Leitbilder und Geschlechterrollenstereotype wie 'die gute Mutter', 'der Ernährungsvater' oder 'die gelingende Kindheit' entfalten ihre Macht und Wirksamkeit aktuell in Diskursen zur Armut in Deutschland ebenso wie in Debatten über öffentliche und private Erziehung und Bildung. Welche Parallelen sind hier möglicherweise zu beobachten, welche Normsetzungen und Konstruktionen von Normalität erfolgen hier? Diesen Fragen wird der Vortrag nachgehen."
Sabine Toppe ist Professorin an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin und arbeitet zu den Schwerpunkten Kindheit und Familie, Gender und Geschichte der Sozialen Arbeit sowie Erziehung und Bildung.
Treffpunkt Ringvorlesung: 17. April, 16:15 Uhr in Raum 207, Gebäude D, Kurt-Schumacher-Str.6.
Der Flyer zur Ringvorlesung (pdf).