07.10.2016

„Die Gespräche waren äußerst konstruktiv“

Zusammenarbeit des Fachbereichs IuM mit der chinesischen South West Jiaotong University wird ausgebaut.

Bielefeld (fhb). Ende September besuchten der Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik - FB IuM -, Prof. Dr. Lothar Budde, und Prof. Dr. Claudia Cottin für einige Tage den Emei-Campus der chinesischen South West Jiaotong University (SWJTU). Die SWJTU gehört zu den gut hundert im Projekt 211 der chinesischen Regierung geförderten chinesischen Spitzenuniversitäten mit zwei Standorten in der 14-Millionen-Stadt Chengdu und einem im 150 Kilometer entfernten Emei.

Auf dem Campus der für chinesische Verhältnisse eher kleinen Stadt Emei  mit rund 430.000 Einwohnern liegt der Schwerpunkt auf ingenieurwissenschaftlichen Fächern. Cottin hatte schon im vorigen Jahr im Auftrag des Dekans und des Akademischen Auslandsamts der FH Bielefeld mit dem Aufbau der Kooperation begonnen, so dass Anfang des Jahres bereits ein Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit der beiden Hochschulen sowie zusätzlich eine konkretere Kooperationsvereinbarung mit dem Fachbereich IuM unterzeichnet werden konnten.

Vorrangiges Ziel des Besuchs von Budde und Cottin war die Abklärung weiterer Details zu der Kooperation, so zum Beispiel die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung, Voraussetzungen für die Aufnahme von Bachelorabsolventinnen und -absolventen der SWJTU in die Master-Studiengänge des Fachbereichs IuM sowie Möglichkeiten deutscher Studierender für ein Auslandssemester in China. „Die Gespräche waren äußerst konstruktiv und ich bin zuversichtlich, dass wir bereits Anfang 2017 bei einem erneuten Besuch der South West Jiaotong die zukünftigen Masterstudierenden kennenlernen werden, die dann im Wintersemester 2017/2018 ein Studium im Fachbereich IuM aufnehmen“, so Dekan Budde.

Professorin Cottin hielt in Emei Fachvorträge zu ihrem Spezialgebiet Risikomanagement, während Dekan Budde in Chengdu einige deutsche Firmen besuchte. Chengdu ist die Hauptstadt der nordrhein-westfälischen Partnerprovinz Sichuan. Viele deutsche Unternehmen, speziell auch aus Ostwestfalen, sind in der Region angesiedelt. Unter anderem gibt es dort ein großes Volkswagen-Werk mit entsprechenden Zulieferern. Ein vielversprechendes Umfeld also für deutsch-chinesische Kooperation in praxisorientierter Lehre und Forschung.

Text: Claudia Cottin