Absolventinnen und Absolvent der Pädagogik der Kindheit spielen Abschlussperformance „Schallwellenspiel“.
Bielefeld (fhb). „Wir füllen den Raum heute mit Musik“, versprach Dr. Anne Weber-Krüger, Professorin für den Schwerpunkt musikalische Bildung des Fachbereichs Sozialwesen, den Besucherinnen und Besuchern des „Schallwellenspiels“ am Donnertag, 13. Mai, im Theater der Fachhochschule (FH) Bielefeld. Das interaktive Konzert für Kinder und Erwachsene konzipierten 13 Absolventinnen und ein Absolvent des Studiengangs Pädagogik der Kindheit mit dem Schwerpunkt musikalische Bildung als ihre Abschlussperformance. Sie sollen in ihrer späteren beruflichen Praxis Konzepte entwickeln und umsetzen, Kindern die Musik näher zu bringen, aber auch die Musik als pädagogisches Arbeitsmittel zu benutzen.
Im „Schallwellenspiel“ begibt sich der verrückte Professor Dr. Dr. Antonius Wellenschall in seiner schallwellenbetriebenen Zeitmaschine auf die Suche nach einem Ort, an dem er ungestört die tollsten und verrücktesten Erfindungen ausdenken kann. Nach zwei Zwischenstopps im tropischen Dschungel und in Paris zur Zeit der Renaissance, landet er schließlich in seiner eigenen Phantasiewelt. „Den Studierenden war es wichtig unterschiedliche Stile und Epochen musikalisch abzubilden und das Publikum einzubeziehen“, erklärte Weber-Krüger. Und das musste kräftig mitmachen. Denn die Zeitmaschine brauchte viele Schallwellen, die durch Klatschen und Trampeln erzeugt wurden, um starten zu können.
„Die Musik des Schallwellenspiels sind Werke der letzten sechs Semester der Studierenden“, berichtete Weber-Krüger. Um die Songs herum wurde in einem dreitägigen Blockseminar die Geschichte des verrückten Professors erarbeitet. Sie wurde vorgelesen von Antje Schlingplässer. Den Professor verkörperte Leif Brandhorst, seine Assistentin wurde von Nadia Kracht gespielt.