Bielefeld. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. hatte gestern eine Delegation des Korean Women's Development Institute (KWDI) zu Gast. Die Exkursionsteamleiterin Yang Ho Kim und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Sin Hee Kim interessierte vor allem die international bekannten Projekte des renommierten An-Instituts der Fachhochschule Bielefeld zur Gewinnung weiblichen Nachwuchses in technischen Berufsfeldern, insbesondere im Umwelt- und Naturschutz.
Mit Projekten wie dem Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag, der deutschlandweit jährlich über 100.000 Mädchen Zugang zu technischen Berufen vermittelt, und dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen, der junge Frauen bei einem Studium der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik unterstützt, leistet das Kompetenzzentrum seit Jahren einen wichtigen Beitrag bei der Fachkräftesicherung.
Die südkoreanischen Forscherinnen möchten von den Erfahrungen des Bielefelder Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit profitieren und die Erfolgsfaktoren der Projekte in Südkorea bekannt machen. "Uns freut besonders, dass wir unseren Gästen auch die enge Kooperation mit der Fachhochschule Bielefeld hier vor Ort zeigen konnten, denn die Vernetzung entlang der unterschiedlichen Stationen des Ausbildungs- und Studienweges ist ganz wichtig, um effektive Maßnahmen für mehr weiblichen Techniknachwuchs anbieten zu können", so Christina Haaf vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit.
Die Gleichstellungsbeauftragte der FH Bielefeld, Hildegard Schumacher-Grub, und die Leiterin des Career Centers am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM), Brigitte Böwingloh, informierten über ihre Arbeitsfelder bis hin zur eigenen "Stellenbörse", die natürlich auch gezielt Frauen ansprechen will.