13.12.2011

Über 3 Millionen Euro für die „Optimierung von Studienverläufen“

FH Bielefeld erfolgreich im Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“.

Bielefeld (fhb). Erfolg im Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen: die Fachhochschule Bielefeld erhält rund 3,2 Millionen Euro für ihr Projekt „Optimierung von Studienverläufen“. Das Geld wird ab März kommenden Jahres bis Ende 2016 insbesondere für zusätzliches Personal in den Bereichen Mathematik sowie wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben investiert. Ziel: die Zahl der nicht bestandenen Prüfungen zu reduzieren und den Anteil der Absolventinnen und Absolventen in der Regelstudienzeit weiter zu erhöhen. Sieben NRW-Fachhochschulen und drei Universitäten des Landes konnten sich in dieser zweiten Bewilligungsrunde des „Qualitätspakts Lehre“ durchsetzen. Insgesamt waren 135 Anträge eingereicht worden, wovon 72 zur Förderung ausgewählt wurden.

Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff, die Präsidentin der FH Bielefeld, zeigte sich erfreut über die Förderzusage. Die Hochschule werde nun zügig nach zusätzlichem qualifiziertem Personal Ausschau halten und ihre exzellente Lehre arrondieren: „Wir werden unser Augenmerk insbesondere auf die individuelle Betreuung unserer Studierenden legen. Wir wollen Motivationsverluste minimieren und die Betreuung und Beratung stetig verbessern.“

Neben zusätzlichem wissenschaftlichem Personal in Mathematik und beim wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben soll der Mitarbeiterstab mit informationstechnischer und medienwissenschaftlicher Qualifikation in der Hochschulbibliothek für das Aufgabengebiet E-Learning aufgestockt werden. Rennen-Allhoff: „Unsere bekannten Kompetenzen in der Online-Lehre werden wir weiter ausbauen.“

Zur Qualifizierung des neuen wissenschaftlichen Personals ist unter anderem eine besondere hochschuldidaktische Schulung vorgesehen. Neue Professuren werden an der FH Bielefeld über den „Qualitätspakt Lehre“ allerdings nicht eingerichtet. Prof. Dr. Andreas Beaugrand, Vizepräsident für Studium und Lehre: „Wir wissen, dass wir ausgezeichnete Lehre betreiben. Die Gelder aus dem Qualitätspakt bestärken uns, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.“

Die Bundesregierung und die Regierungen der Länder hatten den Hochschulpakt 2020 um ein Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre erweitert. Das Programm wird in zwei Förderperioden durchgeführt, die erste – mit zwei Bewilligungsrunden – reicht bis 2016, die zweite wird 2020 auslaufen.