16.11.2012

Unternehmen mit Studierenden zusammenbringen

Universität und FH Bielefeld bestreiten die 12. Berufseinstiegsmesse „perspektive“.

Bielefeld (fhb). "Mit einem Studienabschluss steht einem heutzutage nicht mehr nur ein Berufsfeld offen, sondern ein breites Spektrum an Angeboten", erklärt Dörte Husmann, Studienberaterin beim Career-Center der Universität Bielefeld, die große Anzahl von Ausstellern auf der 12. Berufseinstiegsmesse "perspektive". Über 80 Aussteller waren der Einladung von Fachhochschule und Universität gefolgt. Bei potentiellen Arbeitgebern aus sämtlichen Sparten informierten sich  Absolventen von FH und Uni und konnten über konkrete Arbeitsfelder mit ihnen ins Gespräch kommen. Beim Forschungswettbewerb "science fair", seit einigen Jahren im Programm der "perspektive", wurden vier Doktorandinnen und Doktoranden für ihre Arbeiten ausgezeichnet.

Der Vorteil für die Studierenden liege im ungezwungenen Austausch mit den Unternehmen, da die "perspektive" als Heimspiel stattfindet, wie Dörte Husmann erklärte. "Hier haben die Studierenden unterschiedliche Möglichkeiten der Informationsermittlung, wo sonst schnell Berührungsängste aufkommen", sagte sie.

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usgestattet mit Broschüren und Prospekten flanierten die Studierenden von Messestand zu Messestand und erschlossen sich neue Möglichkeiten für ihre Berufswahl. Der interdisziplinäre Mix von Global Playern wie Miele, ThyssenKrupp oder Claas und den mittelständischen Unternehmen macht das Interessante der Messe aus.

Nachdem die "perspektive" im letzten Jahr einige Aussteller aus dem Sozialen und Bildungsbereich gewinnen konnte, würden Uni und FH gerne noch mehr überregionale Unternehmen aus der Technik und den Naturwissenschaften mit ins Boot holen.

Neben den Unternehmen informierten auch die Zentralen Studienberatungen über das Studienangebot an den Hochschulen. "Gerade die Masterstudiengänge sind gefragt, aber auch über die berufsbegleitenden Angebote möchten sich viele informieren", sagte Karin Laube von der Studienberatung der FH.

Zur Unterstützung des Wissenstransfers stellten 40 Doktorandinnen und Doktoranden von Uni und FH ihre praxisorientierten Forschungsprojekte vor. Im Wettbewerb "science fair" prämierten dann Lehrende der Hochschulen und Unternehmensvertreter die besten Arbeiten in vier Kategorien. Professor Dr. Martin Egelhaaf, Prorektor für Forschung an der Uni, und Professor Dr. Joachim Bahndorf, Vizepräsident für Forschung an der FH, zeichneten Annika Peters, Hergen Köhler, und Glaudia Göbel, Michael Müller und Johannes Greiner für ihre Arbeiten aus. Jeder der vier Gewinner erhält ein Geldpreis von 1000 Euro, das von Unternehmen und beiden Hochschulen gestiftet wird.

"Die 'perspektive' ist ein langjähriges Beispiel für den Schulterschluss von Universität und Fachhochschule. Für die wirtschaftliche Stärke der Gegend Ostwestfalen-Lippe sind wir mitverantwortlich", bedankte sich Professor Dr. Andreas Beaugrand, Vizepräsident für Lehre und Studium der FH, auf der Abschlussveranstaltung der "perspektive 2012"  bei den Ausstellern und Organisatoren.