19.03.2007

WeltGewänder 2007: Bielefelder Studenten in Berlin erfolgreich - Christina Modersohn Siegerin

Deutsche Welthungerhilfe präsentiert Ergebnisse ihres 2. Internationalen Wettbewerbs "WeltGewänder". Gezeigt wurden 100 Modelle junger Modemacher von Hochschulen und Modeschulen aus Deutschland sowie der Designerin Mimi Konaté aus Mali.Eine hochkarätig besetzte Jury prämierte pro Einrichtung ein Modell – der Preis für die FH Bielefeld ging an Christina Modersohn.

Aufregend, farbenfroh und innovativ - von lässiger Sportswear bis glamouröser Abendmode: Im ausverkauften Palais am Funkturm präsentierte die Deutsche Welthungerhilfe vor 1.000 Gästen die Ergebnisse ihres 2. Internationalen Wettbewerbs "WeltGewänder". Gezeigt wurden 100 Modelle junger Modemacher von Hochschulen und Modeschulen aus Deutschland sowie der Designerin Mimi Konaté aus Mali. Mit einer Kollektion mit peruanischen Stoffen unter dem Titel "Zusammengenäht" waren Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule (FH) Bielefeld vertreten, die von professionellen Models auf dem Laufsteg vorgeführt wurden. Eine hochkarätig besetzte Jury prämierte pro Einrichtung ein Modell - der Preis für die FH Bielefeld ging an Christina Modersohn, die als Preis eine Woche lang Projekte der Welthungerhilfe in Peru besuchen darf. Sie hatte einen Rock mit Korsage aus handgewebtem peruanischen Wollstoff kreiert, den sie mit einem Seidenstoff kombinierte, den JAB Anstoetz zur Verfügung stellte. Von europäischer Schnittkunst, die mit dem von ihr verarbeiteten Stoff aus der peruanischen Kultur eine Verbindung eingeht, ließ sich die 24-jährige Studentin inspirieren. Den typischen Indio-Hut hat sie modern interpretiert, westliches Baseballcap und peruanische Kopfbedeckung. Professor Kai Dünhölter und Dipl.-Des. Annegret Friehe, die die Studierenden betreuten, waren von der tollen Stimmung und der Präsentation im Palais am Funkturm begeistert - "selten ist es, das Mode von Studenten von professionellen Models vorgeführt und in einem derartigen Umfeld so gefeiert wird."

"Der Wettbewerb ist ein ganz neuer Weg, den wir beschreiten", sagt Ingeborg Schäuble, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe. "Mode als eine Form des kulturellen Dialogs, der zum besseren Verständnis zwischen den Kulturen beitragen kann. Damit wollen wir junge Menschen auf unsere Arbeit aufmerksam machen. Und zeigen, dass es neben Not und Elend auch kulturellen Reichtum in den Entwicklungsländern gibt, den man erhalten muss." Die Erlöse aus der Veranstaltung fließen in ein Projekt der Welthungerhilfe zur Frauenförderung in Mali.

Weitere Informationen: www.welthungerhilfe.de