10.03.2015

Welcome-Abend „in the city that does not exist“

55 Studierende aus 16 Ländern im Sommersemester 2015 zu Gast an der FH Bielefeld.

Bielefeld (fbh). Ganz besonders viele internationale Studierende haben in diesem Sommersemester ihren Weg nach Bielefeld an die FH gefunden: 55 "Incomer" aus 16 verschiedenen Ländern studieren nun für ein oder zwei Semester an der Fachhochschule Bielefeld. Die meisten von ihnen kommen aus Europa, einige aber auch aus Jordanien, Kanada, Kolumbien, Russland, Südkorea und Mexiko. Die internationalen Studierenden verteilen sich auf fast alle Fachbereiche der FH Bielefeld mit den Schwerpunkten in den Fachbereichen Wirtschaft und Gesundheit, Ingenieurwissenschaften und Mathematik und Gestaltung.

Für alle Incomer fand am 9. März abends im Bistro des Studentenwerks in der Morgenbreede ein Welcome-Abend statt, zu dem das Akademische Auslandsamt eingeladen hatte. Neben zahlreichen praktischen Informationen zum Studieren und Leben in Bielefeld stand auch das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt des Abends.

Als das gut gelaunte Stimmen- und Sprachgewirr verstummte, begrüßten Barbara Lawatzki vom Akademischen Auslandsamt und Prof. Dr. Andreas Beaugrand, Vizepräsident für Studium und Lehre, die Studierenden. Beaugrand freute sich, dass so viele Incomer aus so vielen verschiedenen Ländern in den nächsten Monaten in "the City that does not exist" zu Gast sein werden, um an der Fachhochschule Bielefeld studieren.

Die Studierenden erhielten ihren Stundenplan und hatten die Möglichkeit, einige Professoren aus den Fachbereichen vorab kennenzulernen. Für besondere Freude sorgte die Möglichkeit, über den Verein zur Förderung internationaler Studierender in Bielefeld (ViSiB) ein Fahrrad für die Dauer des Besuchs leihen zu können.

Der Welcome-Abend ist Teil der Orientierungswochen für die internationalen Studierenden. Sie absolvieren in dieser Zeit einen Intensiv-Deutschkurs und können an zahlreichen Freizeitaktivitäten teilnehmen, um Bielefeld zu erkunden und Kontakt zu ihren Kommilitonen zu knüpfen. Geplant ist zum Beispiel eine Stadt-Rallye oder gemeinsame Kneipenbesuche. Am Wochenende findet zudem eine Exkursion nach Köln statt. Außerdem gibt es Hilfe beim Einleben in die neue Stadt - etwa bei der Kontoeröffnung, den Mietverträgen oder der Anmeldung bei der Stadt Bielefeld.

Unterstützung erfahren die internationalen Studierenden außerdem durch das Buddy-Team, welches vom Akademischen Auslandsamt koordiniert wird. Die studentischen Paten haben in der Regel selbst einen Auslandsaufenthalt absolviert und möchten ihre positiven Erfahrungen weitergeben, indem sie den Incomern gerade am Anfang des Aufenthaltes helfen und ihnen das Einleben fern von der Heimat erleichtern.