„Exklusives Förder- und Vernetzungsprogramm überzeugt“
OWL MASCHINENBAU startet an der FH Bielefeld mit neuem Jahrgang des „MINT-Mentoring OWL“.
Bielefeld (fhb). Unternehmen müssen neue Wege gehen, um zukünftige Fach- und Führungskräfte aus den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichen anzusprechen. Eine interessante Möglichkeit bietet das Projekt „MINT-Mentoring für Studierende und Unternehmen in OWL“, das seinen bereits dritten Jahrgang mit einem Kick-Off am 16. November in der Fachhochschule Bielefeld startete.
Prof. Dr. Lothar Budde, der Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik, begrüßte die Teilnehmer: „Ich freue mich, dass die Auftaktveranstaltung des MINT-Mentoring OWL heute zum ersten Mal an der FH Bielefeld stattfindet und dass wir diesmal mit acht von 19 Studierenden so gut vertreten sind.“ Die FH Bielefeld habe das Programm von Anfang mit unterstützt, „denn wir sind von diesem sehr individuellen und exklusiven Förder- und Vernetzungsprogramm überzeugt“, so Budde weiter. Studierende bekommen hier einen Einblick in die Unternehmenspraxis und können sich mit ihren Mentorinnen und Mentoren austauschen, die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden wird gefördert, und das Programm vernetzt Hochschulen und Unternehmen, „was für uns als Fachhochschule ganz wichtig ist“, meinte der Dekan. Weiteres Plus: Die Unternehmen platzieren sich als attraktive Arbeitgeber und sorgen langfristig für ihren Fachkräftenachwuchs.
Zur Auftaktveranstaltung trafen sich insgesamt 40 Interessierte, darunter Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik, Physik, Mathematik, Wirtschaftsingenieurwesen, Regenerative Energien und Biomechatronik mit ihren zukünftigen Mentorinnen und Mentoren aus 14 Unternehmen des Maschinenbaus, der Automatisierung und Verbindungstechnik. Hinzu kamen Geschäftsführungen und Personalverantwortliche der beteiligten Unternehmen sowie Repräsentanten der vier öffentlich-rechtlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe.
Unter dem Thema „Lernen und Arbeiten in der Zukunft – Wünsche und Visionen“ fand ein intensives Kennenlernen und Vernetzen statt. In den gemeinsamen Gesprächsrunden wurde über die Ideen und Möglichkeiten zur Gestaltung der Lern- und Arbeitswelten in der Zukunft und vor allem im Rahmen des MINT-Mentorings diskutiert.
„Hierbei ist es wichtig, dass sich Hochschulen und Unternehmen bereits als Partner begreifen und das Netzwerk als Gestaltungsplattform nutzen“, betonte Dr. Angelika Kipp, Programmleiterin beim Branchennetzwerk OWL MASCHINENBAU.
Die Hochschulen haben im Vorfeld die MINT-Studierenden vorgeschlagen und begleiten diese während des gesamten Programms. Einzelne Fachbereiche und vor allem die Berufsberatungsstellen der Hochschulen stehen den Studierenden für Fragen rund um die Themen Studien- und Berufsorientierung zur Verfügung.
OWL MASCHINENBAU führt das MINT-Mentoring bereits zum dritten Mal durch. Es konnten für dieses Jahr weitere Fachbereiche an den Hochschulen dazugewonnen werden. Programmleiterin Kipp: „Auch bei den Unternehmen kommen jedes Jahr neue Interessenten hinzu.“
Diese Unternehmen nutzen das aktuelle Mentoring-Angebot: Claas SE, DMG Mori AG, Dörries Scharmann Technologie GmbH, Eberhardt GmbH, Harting AG & Co. KG, KBA-Kammann GmbH, Krause Biagosch GmbH, Lenze Automation GmbH, Miele & Cie. KG, Möller Tech Engineering GmbH, PerFact Innovation GmbH & Co. KG, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Siemens AG und SWB Netz GmbH.
Auf Hochschulseite sind vertreten: Die FH Bielefeld mit dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik und dem Campus Minden, das Institut für Kompetenzentwicklung der Hochschule OWL, die Universität Bielefeld mit den Fakultäten für Physik und Technik sowie dem Career Service, die Universität Paderborn mit der Fakultät für Maschinenbau.
Koordiniert wird das Angebot vom Branchennetzwerk OWL MASCHINENBAU.