29.08.2011

Kurze „Wissensmeile“ mit langen Besucherschlangen

Acht GENIALE-Zelte der FH auf dem Altstädter Kirchplatz waren gut besucht.

Bielefeld (fhb). Am vergangenen Wochenende startete die GENIALE, das achttägige „Science-Festival Bielefeld“. Trotz Wetterkapriolen in der Innenstadt: In der kurzen „Wissensmeile“ der Fachhochschule Bielefeld auf dem Altstädter Kirchplatz bildeten sich zuweilen lange Besucherschlangen. In acht geräumige Zelte wurde eingeladen, zum Mitmachen, Experimentieren, Informieren oder einfach nur zum Umfallen.

In der Tat hatte es die „Umfallmaschine“, die zu einem „erstaunlichen Selbstversuch“ einlud, den jungen und auch älteren Besuchern angetan. Immer wieder das verzweifelte Bemühen, die Balance zu halten. Doch die sich langsam im Uhrzeigersinn drehende Scheibe mit den bunten Punkten zwang alle - nach rechts wegkippend - auf die Matte: weil Gleichgewichtssinn, optische Wahrnehmung und die Rückkopplung im Gehirn nicht abgestimmt funktionieren wollten.

Die „Umfallmaschine“ kommt aus dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM). Und die „Wissensmeile“ wurde an diesem Wochenende beinahe ausschließlich aus diesem Fachbereich bestückt: das ZDI-Schülerlabor „experiMINT“, ebendort zu Hause, trat an und lud die jüngeren zur Kotaktaufnahme mit den Naturwissenschaften ein. Strikt ohne Beteiligung der Jungs startete das „Einfangen von Sonnenstrahlen“. Im gegenüberliegenden Zelt durften sich alle am Wissensquiz „Wie kommt die Sonne in den Tank?“  beteiligen. Gleich nebenan wurden tragfähige Brücken aus Holz gebaut und auf ihre Tauglichkeit getestet.

All diese Exponate betreuten IuM-Mitarbeiter, die sich intensiv auf ihre „Auftritte“ vorbereitet – und viel zu tun hatten. Denn das Publikum, das sogar am Sonntag zur Mittags-, vor allem aber zur Nachmittagszeit vorbeischaute, wollte nicht nur gucken, sondern mitmachen und erklärt bekommen.

 Was auch für zwei Zelte galt, vor die der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen einlud. Hier entstanden übergroße Seifenblasen mit Hilfe von „Pustefix“. Und es wurde millimeterexakt die Höhe des Kirchturms und anderer Fassaden vermessen.

Zwei Tage lang unterwegs für die FH auf der GENIALE. Die Resonanz sei überaus positiv gewesen, so rundweg alle Betreuerinnen und Betreuer. Auch die Studierendenberatung war vor Ort. Mit dem gesamten Info-Paket der Hochschule, einem Quiz und gleich neben zwei großen Fahnen mit dem neuen Logo der FH. Genau da, wo sie hingehören: in die Stadtmitte.

Am kommenden Samstag, das ist der 3. September, wird die „Wissensmeile“ noch einmal geöffnet. Dann ein wenig größer und mit starker Beteiligung des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen. Treffpunkt: Altstädter Kirchplatz.